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Schluß mit dem Gender-Unfug

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Tobias Honscha, 9. März 2019.

  1. IhasOuts

    IhasOuts

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    Und diese hier kommt "von oben" und ist "unnatürlich"? Welches ominöse "oben" ist das dann bitte?

    Auf diese Vergewaltigungsrelativierungen geh ich dann mal lieber nicht ein.
     
  2. numisfreund

    numisfreund Moderator Mitarbeiter

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    Oben, das sind die Stadtverwaltungen von z.B. Hannover und Dortmund, die in ihren amtlichen Dokumenten diese Veränderungen anordnen wollen.

    Siehe z.B. hier:
    Unterschriften für den Aufruf gegen Gender-Unfug - Verein Deutsche Sprache e. V.
     
  3. chrisild

    chrisild Sammler :)

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    Darauf, und nur auf diesen Teil, bezieht sich mein Like. ;) Ich verstehe diesen Passus aus dem SZ-Magazin eher in dem Sinne, dass auf einen groben Klotz (des Krämer-Vereins) mitunter ein nicht ganz so feiner Keil gehört.

    Und ja, die Sprache-Gender-Debatte ist zunächst mal "gewachsen" und nicht "verordnet". Zumindest war sie das anfangs - dass man sich heute vielerorts Gedanken dazu macht, wie man's "richtig" macht, ist eine Auswirkung eben dieser Diskussion. Klar, für die Verwendung im amtlichen Gebrauch gibt es dann "amtliche" Vorschriften, ähnlich wie für den firmeninternen Gebrauch bestimmter Begriffe häufig firmeninterne Regelungen gibt. Ich könnte jetzt auf offizielle Bezeichnungen wie "Amtmännin" im öffentlichen Dienst verweisen, die leider auch nicht durch natürliches Wachstum verschwunden sind ...

    Tschüs,
    Christian
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. März 2019
  4. stroop

    stroop

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    Hier kann man wieder schön sehen, dass es den Befürwortern des "Unfuges" eben nicht nur darum geht, Sprache gleichzumachen, sondern auch darum, gedachte Feindbilder zu bekämpfen, weil man "die da oben" aus irgendeinem, mir nicht ersichtlichen Grund mit Leuten gleichstellt, die eben die Sprache nicht durch Gendersterne und Binnen-Is aufblähen wollen. Der, das wird wohl deutlich, politische Feind, ist somit gleichzeitig Gender-Ablehner, Wutbürger und "die da oben".
    Dann hätten wir ja alle Klischees erfüllt.
     
  5. Fusselbär

    Fusselbär

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    Mich regt es auf, wenn man bestimmte Meinungen nicht teilt, wird man sofort als Ewig Gestriger, Wutbürger, Pegida-Anhänger, AFD Wähler, eh als rechter Wirrkopf und alter weißer Mann beschimpft. Wenn man umgekehrt soetwas machen würde, gäbe es einen Aufschrei, undenkbar.
    Bitte zur freundlichen Beachtung, damit meine ich nicht Leute hier in der Diskussion, sondern die Allgemeine politische Diskussionskultur. Und das ist mittlerweile mehr als gefährlich, das setzt zumindest bei mir gewisse Trotzreaktionen frei.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. März 2019
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  6. Seltengast

    Seltengast Moderator Mitarbeiter

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    Trotzreaktionen sind nie gut, weil sie meist unüberlegt daherkommen. ;)
    Das ist nicht persönlich gemeint, sondern eher generell.
     
  7. Fusselbär

    Fusselbär

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    Richtig. Man fühlt sich aber kurzzeitig besser.:rolleyes:
     
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  8. jannys33

    jannys33 Registered User

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    Warum Trotzreaktion? Bei mir wird es immer der Bäcker, der Busfahrer, die Putzfrau, usw. bleiben egal ob da ein Mann oder eine Frau auftaucht.
     
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  9. numisfreund

    numisfreund Moderator Mitarbeiter

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  10. Onkel Sam

    Onkel Sam

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    Diese Genderform und weibliche Ampelmännchen ähm Ampelfrauchen sind doch nur Hohn und Spott für diejenigen denen man eigentlich was gutes tun will.
    Ich würde das Ganze mal einfach ausgedrückt als Beleidigung oder Ablenkungsmaßnahme bezeichnen. Es ist gerade mal 100 Jahre her, dass wir in Deutschland den Frauen das Wahlrecht zugestanden haben. Nach dem 2. Weltkrieg wurde in Westdeutschland ein Grundgesetz ausgearbeitet in dem es unter anderem heist.

    Grundgesetz Artikel 1 (1)"Die würde des Menschen ist unantastbar"
    Grundgesetz Artikel 3 (2)"Männer und Frauen sind gleichberechtigt"


    Gelebt wurde das seit 1948/1949 nicht wirklich. Wenn man sich folgende Beispiele anschaut.

    Bis in die 70er Jahre hinein durften Männer ihren Frauen das Berufsverbot aussprechen und sogar die Kündigung schreiben wenn er der Meinung war das der Haushalt vernachlässigt wird. Über 20 Jahre nach Verabschiedung des Grundgesetzes "Die würde des Menschen ist unantastbar" war die Frau durch ihren Mann weiterhin legal entmündigt worden.

    Seit 2000 oder 2010 wird per Gesetz eine Frauenqoute in Führungspositionen festgelegt. (unglaublich vor über 10.000 Jahren begann der Mensch aufrecht und vor 2000 Jahren konnte einer sogar übers Wasser gehen. Und heute muss in der westlichen Welt, dem christlichem Abendland per Gesetz geregelt werden das auch Frauen in Führungspositionen bzw. oberste Gremien eingesetzt werden müssen)

    Bis zum heutigen Tage erhalten Frauen in Deutschland für die selbe Tätigkeit im Beruf, die auch ein Mann ausübt, vergleichbar weniger Gehalt.


    Wir sind noch Meilen weit weg von einer gleichberechtigten Gesellschaft. Diese Genderwahn verbessert weder die Rechte, den Verdienst, die Karriere der Frau noch die Stellung in der Gesellschaft.
    Man sollte endlich mal anfangen Nägel mit Köpfen zu machen und keiner Augenwischerei durch irgendwelche Sinnfreien hirngespinnsten hinterherlaufen. Ansonsten werden wir in weiteren 100 Jahren uns nur auf das Fauenwahlrecht als die einzige Errungenschaft zur Umsetzung der Gleichberechtigung für die Frau in Deutschland stützen können.
     
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