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Schluß mit dem Gender-Unfug

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Tobias Honscha, 9. März 2019.

  1. Tobias Honscha

    Tobias Honscha Administrator

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    Hier ein Beispiel aus einem Schulbuch - nur als Vorgeschmack, was auf uns zukommt:
    "Arbeitet nun zu zweit. Lest den rechts stehenden Text (S.7) folgendermaßen: Eine/r ist Zuhörer/in, der /die andere ist Vorleser/in. Eine/r liest den Abschnitt vor, der/die Zuhörer/in fasst das Gehörte zusammen. Der/die Vorleser/in muss angeben, ob die Zusammenfassung richtig war. Wechselt euch nach jedem Textabschnitt in der Rolle ab."

    Das ist keine natürliche Evolution der Sprache - das ist das nächste Problem in den Schulen. Schon jetzt sinkt die Rechtschreibkompetenz von Jahr zu Jahr durch fortwährende Experimente an unseren Kindern. (Beispiel Grundschule - schreibt so wie ihr sprecht ;) - Korrekturen nicht erwünscht!)
     
  2. JensiS

    JensiS

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    Ich er(Glottisschlag)innere mich nicht, daß Bürgerin einen Glottisschlag be(Glottisschlag)inhaltet. Oder gibt es tatsächlich einen zwischen Bürgerin- und -nen? Ich kriege ja schon einen Kehlkopfkrampf.

    P.S. An unsere Freunde aus Süddeutschland, der Schweiz, Österreich und Südtirol, ihr sprecht den Verschlußlaut seit jeher nicht oder sehr selten. Macht euch also keine Sorgen, wir sprechen mit oder ohne immer noch dieselbe Sprache.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. März 2019 um 03:24 Uhr
  3. JensiS

    JensiS

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    Wenn die Sprechstundenhelfende mal kurz auf's Klo geht, dann ist sie zwar weiterhin Sprechstundenhilfe aber nimmermehr Sprechstundenhelfende sondern, mit Verlaub, einfach nur eine Scheißende. Der Sprechstundenhelfende wäre analog natürlich ein Scheißender!
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. März 2019 um 01:41 Uhr
  4. Onkel Sam

    Onkel Sam

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    Also sorry, da würde ich aussteigen bei so viel "/". Das verarbeitet doch kein gesunder Menschenverstand mehr beim ersten durchlesen.

    Wie wäre es mit folgendem Vorschlag damit Einzelgänger, Linkshänder, Arbeitslose, Künstler, Analphabeten, Waldorfschüler usw. sich ebenfalls nicht diskriminiert fühlen?

    "Arbeitet/Spielt nun zu alleint/zweit. Lest/Malt den rechts/links stehenden Text/Bild (S.7) folgendermaßen: Eine/r /alle ist/sind Zuhörer/in / Vorleser/in, der /die andere/selbst ist Vorleser/in / Zuhörer/in. Eine/r / alle liest / malt den Abschnitt/ Seite vor/nach, der/die Zuhörer/in / Vorleser/in fasst das Gehörte /Gesehene zusammen. Der/die Vorleser/in / Zuhörer/in muss/kann angeben/unterlassen, ob die Zusammenfassung richtig/falsch war. Wechselt euch/dich nach jedem/keinem Textabschnitt/Bildabschnitt in der Rolle/ ...
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. März 2019 um 08:55 Uhr
  5. Raphael

    Raphael Super-Moderator Mitarbeiter

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    Allein darüber nachzudenken, bereitet Kopfschmerzen! :(
     
  6. schurl

    schurl

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    bevor man diesen Gender schwachsinn forciert,sollte mehr darauf geachtet werden, dass unsere kinder der deutschen sprache und schrift mit dazugehöriger grammatik erlernen.


    edit: man sollte morgens vorm 1. kaffee nix schreiben ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. März 2019 um 10:18 Uhr
  7. moppel65

    moppel65 Moderator Mitarbeiter

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    Dann geh erst mal als Vorbild voran. :rolleyes:
     
    Deichmann, FooFighter und numisfreund gefällt das.
  8. B555andi

    B555andi Moderator Mitarbeiter

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    Diese ganze unglückselige Entwicklung (die ich an meinen Kindern sehen muss) hat einen ihrer Ursprünge darin, dass man der Auffassung ist, mit Sprache das Denken und damit das Verhalten verändern zu können. Also Verwirklichung der Gleichberechtigung über Schrift und Sprache. Heilige Einfalt. Soweit ich weiß (bin aber nicht auf demn neuesten Stand) ist diese Wechselwirkung Sprechen-Denken-Verhalten nur ein theoretisches Konstrukt.

    Oder anders gesagt: man möchte mit Sprache ideologische Absichten und Verhaltensänderungen in die Menschen verpflanzen. Umprogrammierung unserer Gehirne. Im Roman 1984 George Orwell nennt sich das "Neusprech".

    Die deutsche Sprache gehört niemandem. Oder Allen, wenn man so will. Änderungen müssen entweder im Laufe einer allmählichen, natürlichen Entwicklung geschehen, oder allgemeiner gesellschaftlicher Konsens sein. Mich hat aber niemand gefragt... Ich sehe hier nur eine ideologische Clique, die auf diesem Weg ihre Ziele erreichen will...
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. März 2019 um 09:18 Uhr
  9. four9fine

    four9fine

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    Moin Andreas

    Genau so ist es und natürlich funktioniert das auch.

    Zitat:
    "Nun haben wir es mit neuen Sprachdiktaten von Leuten zu tun, die gelernt haben, dass man heute keine körperliche Gewalt mehr braucht, um Herrschaft zu etablieren und zu festigen. Der Blogger Michael Seemann, der sich zu diesen neuen Möchtegern-Machthabern zählt, sagt es offen:

    „Es gibt heute eine globalisierte Klasse der Informationsarbeiter. […] Es ist eine Klasse, die fast ausschließlich in Großstädten lebt, die so flüssig Englisch spricht wie ihre Muttersprache […] Diese neue globalisierte Klasse sitzt in den Medien, in den StartUps und NGOs, in den Parteien, und weil sie die Informationen kontrolliert […], gibt sie überall kulturell und politisch den Takt vor. […] Denn insgeheim weiß sie längst, was die eigentliche Quelle ihrer Macht ist: Sie kontrolliert den Diskurs, sie kontrolliert die Moral.“

    Deutlicher kann man es nicht ausdrücken. Um Macht auszuüben und zu festigen, wird Sprachverhunzung betrieben. Wer sich dagegen wehrt, wird von den Vergewaltigern der Sprache reflexartig als rechtsradikal, antifeministisch, homophob, rassistisch, antisozial, antidemokratisch, fremdenfeindlich und ewiggestrig verleumdet."

    Schluss mit dem Genderunfug! Unterstützt die Petition des Vereins Deutsche Sprache!


    Und beim Verleumden an vorderster Front stehen natürlich unsere Wahrheitsmedien, die sich dann andererseits lautstark darüber beklagen, daß ihre Auflagen immer weiter schrumpfen. Welcher Leser läßt sich schon gern auf so üble Weise beschimpfen?
    Und gleich daneben die politischen Parteien. Wer seine Wähler als "Pack" beschimpft, muß sich nicht wundern bei der Wahl unter 20% zu fallen.

    Gruß
    9999
     
  10. kaamos

    kaamos

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