Schmidt Hausmann Dukaten Diskussion

Dieses Thema im Forum "Altdeutschland" wurde erstellt von RedAuerbach, 20. August 2019.

  1. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Wer hat sie denn jetzt?
     
  2. Kempelen

    Kempelen Moderator Mitarbeiter

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    Ich habe den Thread-Titel geändert, da es sich letztendlich (zumindest bisher) nur um eine Spekulation handelt.
     
  3. RedAuerbach

    RedAuerbach

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    Wieso? Es wurden doch bei MA schon welche gesichtet und im Schmidtschen Prospekt angeboten.
     
  4. Alexostylo

    Alexostylo

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    Vielen Dank, ich fühle mich geadelt! :)
    Wobei Schmidt und Hausmann nicht die einzigen gewesen sind die Nachprägungen in den 60er und 70er Jahren vertrieben haben. Vermutlich haben sie die auch nicht alle alleine hergestellt, sondern auch zugekauft. Das Geschäftsmodell Goldbarren auszumünzen hat sich zu dieser Zeit auch nicht nur auf Deutschland beschränkt. Ich habe mich vor geraumer Zeit mit amerikanischen Geprägen beschäftigt und hatte über ein amerikanisches Münzforum ein wenig Kontakt mit Earl. Earl war in den 60er Jahren als Soldat der US Armee in Panama stationiert und hat dort seine ersten Indian Head Gold Eagle gekauft. Zu dieser Zeit war in den USA der private Goldbesitz mehr oder weniger untersagt. Jahre später hat er heraus gefunden, dass seine Erwerbungen Echtgoldfälschungen waren. Ich hatte auch schon zwei 5 Dollar Stücke die nachgeprägt waren in den Händen. Earl hat mir gesagt im Libanon wäre viel nachgeprägt worden. Offenbar hat das in erster Linie US und angelsächsische Goldmünzen betroffen, die dann über Italien nach Europa und Lateinamerika gelangt seien. Möglicherweise stammen aus dieser Quelle auch Reichsgoldnachprägungen, da ich irgendwo mal etwas von ,,italienischen Fälschungen'' gelesen habe. Diese Infos zum Verteilungsweg sind natürlich sehr vage, aber eine Recherche in englischen Quellen würde vielleicht Erkenntnisse zu weiteren Fälschungswerkstätten bringen.
    Aber nochmal zurück zum Thema: Die Überschrift kann wieder geändert werden. Im Anhang befindet sich ein Verkaufsprospekt was auch eindeutig Altdeutschland Münzen bepreist.
     

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  5. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Das wird der Prospekt sein, auf den sich mein Zitat bezieht.
    Libanon und Italien als Quellen fuer falsche Goldmuenzen werden in den Sammlerzeitschriften der 60er/70er Jahre erwaehnt.
    Die Produzenten und Vertreiber der als Hausmaenner bezeichneten Muenzen konnten damit werben, bessere Produkte zu liefern als die uebrigen Anbieter.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. September 2019
  6. RedAuerbach

    RedAuerbach

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    Bei den Amis, die anscheinend aus dem Libanon sein sollen, passt häufig die Legierung nicht. Sie sind meist leicht unterlegiert und haben um die 21ct (875).
    Hatte auch schon Varianten aus 18ct.
     
  7. Kempelen

    Kempelen Moderator Mitarbeiter

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    Daß es Fälschungen von Dukaten gibt, das stelle ich nicht infrage.
    Im Threadtitel geht es aber speziell um Schmidt Hausmann.
    Von dieser Firma wurden aber nur ein paar wenige Stücke gefälscht (laut Prospekt Hamburger Dukat 1864, Nürnberger Doppeldukat 1700, Maria-Theresia-Doppeldukat 1764).
    Sind denn weitere Fälschungen von Dukaten bekannt, die eine umfangreiche Menge an Fälschungen von Dukatentypen belegen und somit den gewünschten Threadtitel rechtfertigen ?
     
  8. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Ja, es geht um Schmidt- Hausmann , nicht um Fälschungsdreck von Ebay und deshalb kannst Du den Titel ruhig wieder ändern. Alex Katalog und mein Literaturzitat belegen drei nachgewiesene Typen. Zwerg hat uns auf seine sybillinische Art die Existenz weiterer Stücke angedeutet. Ob wir mehr erfahren werden ?
     
  9. Kempelen

    Kempelen Moderator Mitarbeiter

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    Hallo Matthias

    Für mich ist es eine Frage der Verhältnismäßigkeit.
    Unter Reichsgoldsammlern ist Schmidt Hausmann ein Begriff, da viele Münztypen (teilweise in großer Anzahl) gefälscht wurden.
    Bei altdeutschen Münzen (hier speziell Dukaten) sind bisher nur drei Typen bekannt.
    Wenn wir jetzt in diesem Forum einen Thread aufmachen, der den Eindruck erweckt, es wären viele Typen von Dukaten gefälscht worden, würde dies evtl. zu einer Verunsicherung der Sammlerschaft führen, welche (zumindest nach aktuellem Wissensstand) nicht begründet ist.
     
    reining und Ruhejofes gefällt das.
  10. Alexostylo

    Alexostylo

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    Mein Prospekt enthält im wesentlichen nur die ,,Standartware'' von Schmidt und Hausmann. Es gab neben dieser noch mindestens eine weitere Produktlinie mit geringen Auflagen und hohen Prägeaufschlägen. Zu diesen Hausmann Raritäten gehören z.B. Doppelkronen aus Sachsen-Meiningen und Waldeck. Auch Dukaten würden als Sammlermünzen in dieser Produktlinie liegen. Aussagekräftiger sind eher die Beobachtungen von Sammlern zum Marktvorkommen. Was meinen Bayern Dukaten betrifft habe ich damals leider versäumt das Stück zu dokumentieren.
    Da sich in diesem Forum aber lauter mündige Sammler tummeln halte ich deine Sorgen für unberechtigt. Statt Verunsicherung liegt das Potential des Austausches hier eher im Reifen einer gesunden Skepsis. Ohne diese sollte auch niemand hochpreisige Stücke Sammeln, da alles andere blauäugig wäre ;)
     
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