"Serie - Neue Banknoten"

Passt auch irgendwie zum Thema ''neue Banknoten:''

Am 15.12.2022 wurde bekanntlich die neue Geldscheinserie ''Serie 2020''der ''Banque des Etats de l’Afrique centrale'' (BEAC) in ihrem Währungsgebiet, das die Länder Kamerun, Tschad, Zentralafrikanische Republik, Äquatorialguinea, Republik Kongo und Gabun umfasst, eingeführt bzw. erstmalig in den Umlauf gebracht.
Doch schon vier Monate später, Ende April 2023, sind die ersten gutgemachten Fälschungen der neuen Geldscheinserie auf Märkten in einer nördlichen Provinz von Kamerun aufgetaucht. Die Fälschungen wurden von Händlern vor Ort als so problematisch (=gut) angesehen, dass sie zeitweise die Annahme der neuen Geldscheine ablehnten.
Die Behörden teilten auf Pressenachfragen mit, dass es sich bei den Fälschungen um 5000-Franc-Scheine mit der Seriennummer 02059119A1 und um 10000-Franc-Scheine mit der Seriennummer 01776324B5, handelt. Also, um die beiden hohen Werte der Serie (5000 Franc etwa €7,60, 10000 Franc etwa €15,25).
Vor Ort fragt man sich, wie es den Fälschern gelingen konnnte, in so kurzer Zeit recht gute Fälschungen zu produzieren, und damit das Vertauen in die neue Geldscheinserie zu untergraben.


Schottland:

Am 29. September 2023 endete übrigens die Frist bei der £100 Banknoten aus Papier im Zahlungsverkehr in Schottland genutzt werden konnten. Seit 30.09.2023 können nur noch £100 aus Polymer genutzt werden. Die £100 aus Papier können jedoch weiterhin bei schottischen Banken und der Post in Schottland eingezahlt bzw. umgetauscht werden.

Und auch das finde ich interessant:
Im Jahr 2018 kaufte die Muttergesellschaft der Clydesdale Bank (die CYBG Holding) für 1,7 Milliarden Pfund die von Richard Branson gegründete Finanzgruppe ''Virgin Money.'' Zwischen 2019 und 2021 wurden alle Finanz- und Bankgeschäfte der CYBG unter einem Dach zusammengeführt. Die Gesellschaft trägt bzw. übernimmt den Namen ''Virgin Money.''
In einem Prozess, der von 2019 bis 2021 ging, verschwand der Name ''Clydesdale Bank'' langsam aus dem Geschäftsleben -- u.a. der Name von Filialen, Formularen, Bank- und Kreditkarten, ectr. -- und wurde durch ''Virgin Money'' ersetzt.
Geblieben ist der Name ''Clydesdale Bank'' lediglich auf den Banknoten, die ''Virgin Money,'' als noch eine von drei Banken, in Schottland ausgeben darf. Allerdings gab das Management 2020 bekannt, dass die Ausgabe von ''Clydesdale'' Banknoten nur ''vorläufig'' weitergeht. Wie es langfristig damit weitergeht, lies das Management der Bank im Jahr 2020 offen.
Aber es gab dennoch eine große Änderung bei der Ausgabe von Clydesdale Banknoten. Virgin Money hat die Verträge mit den Banken Santander, TSB, Co-op und Asda, die in Schottland ebenfalls Clydesdale Banknoten ausgegeben haben, aufgekündigt. (Neue) Clydesdale Banknoten gibt es seit 2020 nur noch bei den schottischen Filialen und Geldautomaten der Virgin Bank. Die vier Banken, die von Virgin Money nicht mehr beliefert werden, bekommen nun ihre Geldscheine, je nach Vertragslage, von der Royal Bank of Scotland und/oder der Bank of Scotland und/oder englische Banknoten der Bank of England.
Im Jahr 2020 waren Banknoten der Clydesdale Bank im Wert von ungefähr 2,3 Miliarden Pfund im Umlauf. Das entsprach ungefähr 47% der schottischen Banknoten im Umlauf. Die Clydesdale Bank stellte also den größten Anteil. Der dürfte nun zurückgegangen sein.
Insgesamt waren (jeweils Ende Februar) 2020 schottische Banknoten im Wert von 4,87 Milliarden Pfund im Umlauf. 2021 im Wert von 5,30 Mrd. Pfund und 2022 im Wert von 5,48 Mrd. Pfund. Zahlen für 2023 liegen aktuell noch nicht vor.
 
...tolle Serie, Danke für die Bilder, bin gespannt, wenn sie hier auftauchen.?
 
Gabs die Nachricht schon hie, im Forum?
Ich konnte nichts finden

Die Danmarks Nationalbank wird im Zeitraum 2028–2029 eine neue Banknotenserie ausgeben.
 
Ein interessanter "Nebenaspekt": Anders als bisher üblich, werden alte DKK-Banknoten künftig nach einer gewissen Zeit ungültig. Sprich, alle vor 2009 herausgegebenen Scheine verlieren Ende Mai 2025 ihre Gültigkeit. (Danach kann man sie noch 1 Jahr lang bei der Zentralbank eintauschen.) Und noch etwas: Der 1000-Kronen-Schein aus der aktuellen (!) Serie wird dann ebenfalls ungültig ...
 
Dänemark doch nicht. Das Volk wollte nicht und der Staat hat sich ein Opt out recht in den Vertrag meiseln lassen.
Es sieht eher aus das Dänemark seine digitale Bezahlform nur weiter ausbauen möchte. Für ein Land das teurer ist als Deutschland den 1000 DKK Schein abzuschaffen (Umgerechnet nur 134,18€) ist für mich ein Indiz mehr.
 
Es sieht eher aus das Dänemark seine digitale Bezahlform nur weiter ausbauen möchte. Für ein Land das teurer ist als Deutschland den 1000 DKK Schein abzuschaffen (Umgerechnet nur 134,18€) ist für mich ein Indiz mehr.
Die dänische Zentralbank sagt zwar, dass Bargeld in Dänemark weiterhin gebraucht wird. ABER, die Aktionen der dänischen Banken (nicht der Zentralbank) und des Einzelhandels sprechen eine andere Sprache. Da läuft es nach dem Motto ''Bargeld wird nicht abgeschafft, aber du wirst es nirgends mehr verwenden können.'' Ja, das ist die schöne neue digitale Welt. :mad:
Der Tausender wird auf Druck der Sicherheitsbehörden (egal welches Land, die haben immer was gegen Bargeld) und des Einzelhandels (die wollen so wenig Bargeld wie möglich in ihren Kassen haben) abgeschafft. Wie auch schon die EZB beim 500 Euro Schein, hat auch dän. Zentralbank dem Druck nachgegeben.
Im Gegensatz zu Schweden und Norwegen ist (bzw. war) der Tausender in Dänemark noch weit verbreitet.
Und es kam jetzt, wie es kommen musste: Der Einzelhandel regt sich auf, dass die Leute ihre 1000kr Scheine (der überwiegend der Wertaufbewahrung dient) rauskramen und nun bar damit zahlen. Der Einzelhandelsverband fordert aktuell, dass Geschäfte jetzt die Annahme von 1000kr Scheinen verweigern dürfen, damit weiterhin wenig Bargeld in den Kassen sein muss. Noch ist es nicht so weit, aber die Forderung ist da.
Außerdem fordert die Geschäftswelt, dass die Verpflichtung zur Annahme von Bargeld drastisch eingeschränkt werden soll. Nur noch für Apotheken und Lebensmittelläden soll das gelten. Ich fürchte, die dän. Politik wird dem Zustimmen. Die geplante EU Richtlinie, dass es ein Recht auf Bargeldzahlung geben soll, wird sicherlich in den Kommitees und sonstwo einen langsamen Tod sterben. Ich glaube nicht, dass sie kommen wird.
Übrigens, die Höchstgrenze mit der in DK bar bezahlt werden kann, soll (bzw. wird) von 20.000 kr auf 15.000 kr gesenkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Einzelhandelsverband fordert aktuell, dass Geschäfte jetzt die Annahme von 1000kr Scheinen verweigern dürfen, damit weiterhin wenig Bargeld in den Kassen sein muss. Noch ist es nicht so weit, aber die Forderung ist da.
Die Rechtslage in Dänemark kenne ich nicht, aber hierzulande wäre das (mit Euro-Scheinen natürlich :) ) durchaus erlaubt. Vorausgesetzt, auf die Einschränkung wird im Vorfeld des Kaufs hingewiesen.
 
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