Spiel - Wie weit kommen wir zurück? (Teil II)

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Römische Republik, C. Coelius Caldus, Denar, Rom 104, 3,95 gr.; Cr.318,1a

Cr.318,1a Denar Rom 104 v. C.Coelius Caldus (1).JPGCr.318,1a Denar Rom 104 v. C.Coelius Caldus (2).JPG
 
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Zunächst noch einen Nachtrag zur vorherigen Dekade.
Im Zuge der Eroberungen Alexander III. kam es im im Bereich des heutigen Afghanistan,Pakistan;Nordindien zu einer Annäherung und gegenseitigen Befruchtung der hellenistischen und indischen Kulturen. Numismatisch wird das unter dem Begriff Baktrien betrachtet. Das Gebiet ist trotzdem vielfältig, weil durch militärische Einfälle und Eroberungen immer wieder neue Staatsgebilde entstehen die numismatisch tätig wurden und sich gegenseitig beeinflußten. Weiter oben hatten wir schon die Indo-Skythen. Am Anfang dieser Entwicklung stand der seleukidische Statthalter Diodotos I., der seine Provinz vom Seleukidenreich loslöste und um die Hauptstadt Baktia (heute Balch) ein eigenes Königreich errichtete, das sogenannte Griechisch-Baktrische Reich. Die Münzen waren in der Regel zweispachig - griechisch und karoshti. Kriegerische Auseinandersetzungen führten zur Teilung des Reiches, und während der griechisch-baktrische Bereich in Nomandeneinfällen unterging bestand der griechisch-indische Bereich noch bis ins 1. Jhd. n. Chr. fort. In der Endphase, bevor die Sythen Hand anlegten, bestand ein Griechisch-Indisches Königtum im Westen um Kabul und eins im Osten um Taxila. Das östliche wurde begründet von Apollodotos II. (um 110-80 v.Chr.). Ich zeige hier ein AE-Obol aus Taxila, 16,00 gr.; Mitch.2080
110-80 Apollodotos AE-Obol (1).JPG110-80 Apollodotos AE-Obol (2).JPG
 

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