Sternenfreundethred

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Betelgeuse/ Beteigeuze geht es inzwischen übrigens wieder besser. Die maximale Helligkeit ist zwar noch nicht erreicht, aber der Stern ist wieder deutlich heller geworden, wie man in der derzeitigen Schönwetterperiode schön sehen kann.

Interessant.
Was sagen Astronomen dazu? ''Normale'' Schwankung?
 

hh1969

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Es gibt wieder was zu gucken am abendlichen Himmel. Während Venus nun in den nächsten zwei Wochen ihre Abendsichtbarkeitsperiode beenden wird, taucht Merkur am Abendhimmel auf. Ich konnte ihn gerade schon im Fernglas sichten. Er befindet sich ein gutes Stück, würde mal schätzen rund 7°, rechts unterhalb von Venus, astronomisch also südwestlich (obwohl das eigentlich südöstlich ist). Bis Freitag, 22. Mai 2020, wird er Venus erreicht haben. Dies ist die letzte Gelegenheit in diesem Jahr, den innersten Planeten am Abendhimmel zu erwischen. Da die Wetteraussichten vielerorts nicht soo schlecht sind, kann man mal einen Blick riskieren.

upload_2020-5-17_22-7-31.png




Quelle: Interaktive Himmelskarte - eine exzellente Netzseite. Seinen Beobachtungsort kann man übrigens einstellen.
 
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hh1969

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Heute ist vielerorts in Deutschland klare Sicht gegeben - da lohnt sich noch mal ein Blick auf die relativ eng beieinander stehenden beiden inneren Planeten Merkur und Venus - hier mal der Anblick des nordwestlichen Himmels gegen halb elf heute Abend (21.05.2020). Quelle wie oben angegeben. Im Osten und im Süden der Republik geht die Sonne früher unter als hier im Westen und im Norden (21:27 MESZ). Jeweils eine Stunde nach Sonnenuntergang ergibt sich das obige Bild, in Dresden und München beispielsweise bereits um 22 Uhr MESZ.

Freie Sicht zum Horizont vorausgesetzt sollte man Merkur gut mit bloßem Auge erkennen können, die darüber leuchtende Venus ist geradezu ideal als Wegweiser.

Außerdem sei noch der aktuell (schwierig) sichtbare Komet C/2020 F8 SWAN genannt C/2020 F8 (SWAN) – Wikipedia. Unter dem ersten Weblink findet man auch ein Aufsuchkärtchen und stellt fest, dass er sich gerade durch die zentralen Teile des Perseus bewegt (ungefähr beim ersten "e" auf der Ansicht oben) und mindestens ein Fernglas zu Hilfe genommen werden sollte.
 
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War gerade auf meinem Balkon.
Über mir sah ich den gr0ßen Wagen bzw. den gr. Bären. Richtung Norden ist der Himmel noch etwas hellbläulich.
Richtung Nordwest habe ich durch die gr0ßen Linenbäume keine allzuweite Sicht. Durch einen Baum, mehr in Richtung NNW, konnte ich einen helleren orangenen Punkt ausmachen der zu den anderen Sternen doch größer erschien. Ich werde gleich mal mit dem Auto auf ein nahe gelegenes Feld fahren in der Hoffnung dieses Ding näher zu inspektieren zu können. Merkur oder was anderes mit blosem Auge zu erkennen glaube ich nicht.
 
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So bin wieder zurück. Erstaunlich wie schnell der Nordhimmel in der kurzen Zeit dunkel wurde bis ich aus der Tiefgarage rausfuhr.
Tatsächlich so Richtung West - Nordwest (ohne Kompass) sah ich etwas größeres orangeerscheinendes am Nachthimmel. Über mir wieder der große Wagen / große Bär. Gegen 22.37 Uhr ist "Merkur" dann von den Bäumen des Englischen Gartens verschlungen worden.
Sichtung via blosem Auge und einem absolut wertlosem Fernglas Einrohr was ich auf dem Flohmarkt für 1€ :D erstanden hatte um aus 50 oder 100 Meter Entfernung Vögel besonders den Buntspecht beobachten zu können.

Ach, habe ich doch glatt vergessen. Herzlichen Dank für die Info mit Merkur.
 
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Raphael

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Die Frage ist ernst gemeint: Gibt es irgendetwas "Numismatisches" auf dem Sternenhimmel? Ist eine Konstellation ausreichend rund, die man dann als "Münzzeichen" ausgeben könnte?
 

hh1969

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Ja, das Sternbild Nördliche Krone (lateinisch Corona ;) borealis) zum Beispiel.
 

Raphael

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Nicht schlecht, wäre aber eine "Fehlprägung" ;)

Der Name wäre ja auch fast perfekt :)
 
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Es gibt wieder was zu gucken am abendlichen Himmel. Während Venus nun in den nächsten zwei Wochen ihre Abendsichtbarkeitsperiode beenden wird, taucht Merkur am Abendhimmel auf. Ich konnte ihn gerade schon im Fernglas sichten. Er befindet sich ein gutes Stück, würde mal schätzen rund 7°, rechts unterhalb von Venus, astronomisch also südwestlich (obwohl das eigentlich südöstlich ist). Bis Freitag, 22. Mai 2020, wird er Venus erreicht haben. Dies ist die letzte Gelegenheit in diesem Jahr, den innersten Planeten am Abendhimmel zu erwischen. Da die Wetteraussichten vielerorts nicht soo schlecht sind, kann man mal einen Blick riskieren.

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Quelle: Interaktive Himmelskarte - eine exzellente Netzseite. Seinen Beobachtungsort kann man übrigens einstellen.
Wäre das im Bild oben Rechts dann Das Himmels W? Also den Strich den man da sieht?
 
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