Sternenfreundethred

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Fusselbär, 29. November 2018.

  1. Bujens

    Bujens

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    Schöne Aufnahmen, besonders die mit den Monden!
    Mit welchem Gerät wurden die gemacht?
     
  2. Deichmann

    Deichmann

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    Danke.
    Das war eine relativ günstige Panason*c "LUMIX", ich glaube, von der DMC-Serie;
    die hat eine verblüffende Funktion "Hand-Nachtaufnahme": ich nahm maximalen optischen und digitalen Zoom, lehnte die Kamera an einen Laternenmast zur weitgehenden Stabilisierung - das Programm addiert mehrere Aufnahmen und rechnet damit z.T. das Rauschen (und Verwackeln?) heraus. Bei den Finsternisbildern habe ich mit verschiedenen Belichtungskorrekturen herumgespielt ...
    Alle Aufnahmen sind völlig unbearbeitet (die von @kaamos sind offenbar mit viel vernünftigerer Brennweite sowie Stativ gemacht; die geben mehr her).
     
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  3. Fusselbär

    Fusselbär

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    Es geht manchmal auch ganz einfach! Klasse!
     
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  4. kaamos

    kaamos

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    Richtig. Per Hand keine Chance. Stativ muss da sein bei meiner unruhigen hand.
    Sony DSC HX90. Der 30fache optische Zoom ist einfach genial.
     
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  5. hh1969

    hh1969 Moderator...und seit über 18 Jahren hier an Board. Mitarbeiter

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    Abends gibt es wieder was zu gucken: Venus wandert an Jupiter vorbei. Das Ganze findet allerdings sehr tief am SW-Horizont statt und ist ca. eine Viertelstunde nach Sonnenuntergang beobachtbar. Voraussetzung: klarer Himmel bis zum Horizont, was zu dieser Jahreszeit ja schon einem Glücksfall gleichkommt.

    Heute Abend konnte ich die beiden in der Abenddämmerung gegen 17:30 MEZ erwischen. Venus unten rechts, Jupiter links oberhalb. Am Sonntag überholt unser Nachbarplanet dann den Gasriesen.
     

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  6. hh1969

    hh1969 Moderator...und seit über 18 Jahren hier an Board. Mitarbeiter

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    Heute klarte es erneut auf gegen Nachmittag und ich konnte die beiden erneut erwischen. Mittlerweile ist Venus an Jupiter vorbeigerast. Sie ist in der Nähe des Hausdaches auszumachen, Jupiter nun rechts oberhalb.
    Leider versprechen die Wetteraussichten für den 28. November 2019 nichts Gutes, dann "quetscht" sich nämlich die schmale Sichel des zunehmenden Mondes zwischen die beiden. Aber vielleicht hat man ja woanders mehr Glück.
     

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  7. Fusselbär

    Fusselbär

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    Du glücklicher. Hier ist seit 4 Tagen nur Nebel, Nebel, Nebel,....... :confused:
     
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  8. hh1969

    hh1969 Moderator...und seit über 18 Jahren hier an Board. Mitarbeiter

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    Liebe Leute es gibt wieder etwas zu gucken am nächtlichen Firmament.

    Wer jüngst den nächtlichen Süd- und Südosthimmel abends betrachtete, dem könnte aufgefallen sein, dass Betelgeuse (Alpha Orionis, Beteigeuze – Wikipedia )
    derzeit deutlich lichtschwächer ist als Rigel (Beta Orionis).

    Normalerweise tun sich die beiden nicht viel in Sachen Helligkeitsunterschied, aber seit wenigen Wochen ist das sehr auffällig. Momentan scheint Betelgeuse nicht einmal mehr zweithellster Stern des Orion zu sein.

    Insbesondere auf Twitter wird nun spekuliert, dass Betelgeuse ihr stellares Leben beendet und als Supernova erscheint. Das halte ich für verfrüht, da es derartige Helligkeitsschwankungen bereits öfter gab. Es kann aber - und es wird mit Sicherheit irgendwann - passieren.

    Wenn's so käme, wären wir Zeitzeugen eines unglaublich seltenen Schauspiels, nämlich der Explosion eines Sternes in unserer Galaxie. Das letzte Mal wurde derartiges im 17. Jahrhundert beobachtet.

    Hier noch ein aktueller Link: Famed supergiant star Betelgeuse will explode some day, and it's acting weird right now

    Schaut gerne mal hin, wenn‘s Wetter mitspielt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Dezember 2019
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  9. Fusselbär

    Fusselbär

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  10. hh1969

    hh1969 Moderator...und seit über 18 Jahren hier an Board. Mitarbeiter

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    Betelgeuse / Beteigeuze geht es inzwischen übrigens wieder besser. Die maximale Helligkeit ist zwar noch nicht erreicht, aber der Stern ist wieder deutlich heller geworden, wie man in der derzeitigen Schönwetterperiode schön sehen kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. März 2020
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