Steuersoftware "ELSTER"

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Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen
hat jemand von euch Erfahrungen mit der Steuersoftware "ELSTER"?
Ich betreibe ein Einmann-Handelsunternehmen (Fenster und Rollläden).
Der Jahresumsatz beträgt ca. 70 Tausend. €.
Ich habe ein Jahr bis zur Rente, meine Frau zwei Jahre.
Bisher habe ich meinem Steuerberater rund 1.500 € gezahlt. Für uns ist es viel Geld, deshalb würde ich gerne selbst mit dem Finanzamt abrechnen.
Für eure Meinungen und Ratschläge bin ich sehr dankbar.

Grüsse aus dem Odenwald
chemik
 

bofried

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Elster ist glaube ich nur die Schnittstelle zu Übertragung der Daten vom und zum Finanzamt. Ich nutze die Software von buhl seit vielen Jahren aber ohne Firma.
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Die gibt es als Software seit 2020 nicht mehr. Nur noch Online. Mußt ein Zertifikat Beatragen. Zum Einloggen. Ich benutze es als Privatperson schon seit Jahren und bin zufrieden.
 

bayreuth

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Privat habe ich früher immer Wiso-Steuer benutzt. Vor einigen Jahren bin ich dazu übergegangen, das Programm "Steuer 20xx" (mit jeweiliger Jahreszahl anstelle von xx) vom Aldi für 4,99 zu kaufen. Das ist auch von buhl programmiert (wie alle Steuerprogramme irgendwie), billiger als Wiso (aber umfangreicher vom Inhalt her), nur die Bedienung ist etwas weniger komfortabel programmiert (absichtlich, weil es so günstig ist?).
Auf der Verpackung steht, dass es auch für Selbständige (Gewerbesteuer und Umsatzsteuererklärung) herangezogen werden kann. Von daher sollte das die günstigste Variante sein, man kann 3 Erklärungen mit einer Installation machen.
 
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ELSTER:
Die Online-Version ist deutlich schwieriger zu bedienen als die ehemalige Elster-Software, finde ich.
Besonders bis man alle notwendigen Formulare gefunden hat, kann schon mal einige Zeit vergehen. Das ist aber nur beim ersten Mal der Fall, da man in den Folgejahren einfach kopieren kann.

Aber wenn du eine alte Steuererklärung hast, welche dein Steuerberater erstellt hat, dann gib doch die Daten (in für 2021 abgewandelter Form) einfach mal ein. Du musst es ja nicht ans Finanzamt übermitteln, sondern nur für dich ausprobieren und die Steuerlast online berechnen lassen. Kostet nichts, außer etwas Zeit. ;)

Bei 70k Jahresumsatz, ist 1,5k für den Steuerberater nicht wirklich lohnend. Selbst wenn du gegenüber der professionellen Tätigkeit des Steuerberaters gegenüber dem Finanzamt vielleicht 300 Euro weniger rausholst, hast du immer noch 1200 mehr als sonst in der Hand (abzüglich der Steuerminderung wegen der Nichtabsetzbarkeit der Beratungsleistung des Steuerberaters, weil nicht erfolgt :D ).
 
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Ich kann allen Vorrednern nur Zustimmen.

Mußt ein Zertifikat Beatragen.
Genau du meldest dich bei Elster an und beantragst wie Taigawirbel schreibt einen Zertifikat. Diesen solltest du unbedingt auf einem USB Stick oder externen Festplatte speichern. Diesen benötigst du um dich beim nächsten einloggen anmelden zu können.

ELSTER:
Die Online-Version ist deutlich schwieriger zu bedienen als die ehemalige Elster-Software, finde ich.
Besonders bis man alle notwendigen Formulare gefunden hat, kann schon mal einige Zeit vergehen. Das ist aber nur beim ersten Mal der Fall, da man in den Folgejahren einfach kopieren kann.

Arbeitsvorbereitung nimmt immer etwas Zeit. Die Mühe aber lohnt sich.

1. Nehme deine letzte Steuererklärung als Mustervorlage zur Hand. Lade alle Unterlagen hoch die du für deine Steuererklärung benötigst in dein Account hoch. Für die kommenden Jahre lädt das System deine benötigten Anlagen automatisch hoch.

2. Wo du in deiner Steuererklärung etwas einfügen musst siehst du an deiner alten Steuererklärung, diese Positionen sind durchnummeriert. Lese dazu aber auch die Rubriküberschrift, da es passieren kann das der Steuererklärungsbogen vom Vorjahr überarbeitet wurde und die Position in der neuen Maske sich ein wenig verschoben haben. (Nichts wovor man als Neuling Angst haben muss)

Aber wenn du eine alte Steuererklärung hast, welche dein Steuerberater erstellt hat, dann gib doch die Daten (in für 2021 abgewandelter Form) einfach mal ein. Du musst es ja nicht ans Finanzamt übermitteln, sondern nur für dich ausprobieren und die Steuerlast online berechnen lassen. Kostet nichts, außer etwas Zeit. ;)

Auch ein guter Tip. Einmal mit den Zahlen und Daten von 2020 das ganze Szenario bei Elster durchspielen und ausrechnen lassen. Sollte die zu erstattende oder zu zahlende Summe mit dem deines Steuerberaters gleich sein - haste alles richtig gemacht. Dann steht für deine eigentliche Steuererklärung für 2021 nichts mehr im Wege.


Nur Mut und viel Erfolg.
 
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Nutze schon seit vielen Jahren Elster und kann es nur empfehlen ,wenn man bereit ist; etwas Zeit zu investieren. Die Software fand ich auch besser, als die Onlineversion; aber es geht.
 
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Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen
hat jemand von euch Erfahrungen mit der Steuersoftware "ELSTER"?
Ich betreibe ein Einmann-Handelsunternehmen (Fenster und Rollläden).
Der Jahresumsatz beträgt ca. 70 Tausend. €.
Ich habe ein Jahr bis zur Rente, meine Frau zwei Jahre.
Bisher habe ich meinem Steuerberater rund 1.500 € gezahlt. Für uns ist es viel Geld, deshalb würde ich gerne selbst mit dem Finanzamt abrechnen.
Für eure Meinungen und Ratschläge bin ich sehr dankbar.

Grüsse aus dem Odenwald
chemik
Bei einem Jahresumsatz von 70.000 Euro bist Du umsatzsteuerpflichtig. Du müsstest dich in die Nutzung eines Kontenrahmens bei der Gewinnermittlung einarbeiten (dieser muss der gleiche sein, wie der von deinem Steuerberater verwendete). Der Steuerberater hat auch alle Zahlen bzgl. Abschreibungen und Restlaufzeiten nach AfA. Bei Geschäftsaufgabe kommt die SchlussBILANZ ins Spiel, spätestens da würde ich als Laie die Hände heben…auch wird diese teurer, wenn dein Steuerbüro die Vorjahreszahlen erst einarbeiten muss.
Lass einfach deinen Steuerberater seine Arbeit machen.
 
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