Stücke aus der Sammlung die man mal wieder zeigen möchte!

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In Neuguinea hersschte ein ständiger Münzgeldgmangel laut Jaeger Katalog. Ursache war, dass die Angestellten in der Kolonie ihre Ersparnisse im Heimaturlaub in Reichsmünzen mitnahmen. Deshalb wurde 1894 die Neu-Guineamark eingeführt. Diese wurde dann auch noch mit dem Verbot der Ausfuhr aus Neuguinea belegt.
Also war es schwer als Sammler im Heimatland, an die Münzen zu kommen.
 
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Über die Frage, ob die Neuguineamünzen auch im Mutterland vertrieben wurden, hatte ich mich vor ein paar Jahren mal mit einem amerikanischen Sammler im Nachbarforum unterhalten. ihm zufolge soll es Münzsätze in einem Etui gegeben haben, die möglicherweise an Vorstandsmitglieder der Neuguineagesellschaft abgegeben worden sein könnten. Ob in PP oder normaler Umlaufprägung ist natürlich nicht bekannt.
Einen gewissen Bekanntheitsgrad werden die Münzen für Neuguinea in Sammlerkreisen aber schon gehabt haben, da es PP- Stücke gibt, die damals ja direkt von der Münze bezogen wurden.
Auch der Umstand , dass die Goldmünzen laut Jaeger bereits zu ihrer Zeit mit Sammleraufschlägen gehandelt wurden, lässt darauf schliessen, dass diese Ausgabe nicht gänzlich am Publikum daheim vorbeigegangen sein kann.
 
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Über die Frage, ob die Neuguineamünzen auch im Mutterland vertrieben wurden, hatte ich mich vor ein paar Jahren mal mit einem amerikanischen Sammler im Nachbarforum unterhalten. ihm zufolge soll es Münzsätze in einem Etui gegeben haben, die möglicherweise an Vorstandsmitglieder der Neuguineagesellschaft abgegeben worden sein könnten. Ob in PP oder normaler Umlaufprägung ist natürlich nicht bekannt.
Einen gewissen Bekanntheitsgrad werden die Münzen für Neuguinea in Sammlerkreisen aber schon gehabt haben, da es PP- Stücke gibt, die damals ja direkt von der Münze bezogen wurden.
Auch der Umstand , dass die Goldmünzen laut Jaeger bereits zu ihrer Zeit mit Sammleraufschlägen gehandelt wurden, lässt darauf schliessen, dass diese Ausgabe nicht gänzlich am Publikum daheim vorbeigegangen sein kann.
wenn man das so liest kann man nur sagen: geile zeiten. heute gibt es die säulen der dämonkratie.
 

Heinz-Rudolf

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Demnach wuden die Neu-Guinea Münzen von der Bevölkerung als Umlaufgeld angenommen und wurden verbraucht.
Das erklärt dann natürlich die größtenteils schlechten Erhaltungen.
Ich hatte eigentlich gedacht, daß viele Stücke beiseite gelegt wurden um in Sammlungen zu wandern.
Ich grüße euch und insbesonders Wolfgang!
Die DNG-Companie führte zum 1.4.1887 die deutsche Mark-Rechnung ein,
Weil die nach DNG gelieferten Reichsmünzen durch Angestellte der Co in größeren Mengen mit in den Heimaturlaub genommen wurden, entstand immer wieder Geldmangel.
Deshalb erließ die Neuguinea-Compagnie am 1.8.1894 die Verordnung zur Einführung der J.701-709.
Dazu wurde der Umlauf aller ausländischen Zahlungsmittel verboten! (Mit Ausnahme der deutschen Mark)
Die Ausfuhr der DNG-Münzen war verboten. Es wurde also mit den Neu-Guinea-Stücken richtig bezahlt!
Der Erfolg durch den Verbotserlaß war, dass sich die Mark (des Reiches) komplett durchsetzte und dadurch auch die Befürchtung obsolet war, dass die nach DNG gelieferten Reichsmünzen zurückflossen.
Dadurch hatten die DNG-Prägungen ihre Existenzberechtigung verloren.
Mit Verordnung vom 5.9.1908 und mit Wirkung zum 15.4.1911 wurden die DNG-Münzen eingezogen!
Die Münzen wurden in dem langen Zeitraum von 2 1/2 Jahren aus dem Umlauf herausgenommen.
Eckwerte und Daten: Kurt Jäger
Schöne Grüße
Heinz-Rudolf
 
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Schönes Stück Wolfgang!! Der Paradiesvogel ist aber auch wirklich ein schönes Motiv.
Dann zeig ich mal den großen Bruder, allerdings hat es nur zu einer sehr schönen Erhaltung gereicht.
Weiß eigentlich jemand warum die DNG-Stücke ab der 1/2 Mark eine Riffellung und keine Randinschrift haben?
Das müsste in den Bundesratsbeschlüssen nachzulesen sein. Dort wird in den Protokollen immer genau beschrieben, mit welchem politischem Hintergrund die Gestaltung einer Prägung eben so ausgeführt werden soll. Die sind im Bundesarchiv Koblenz oder Berlin-Lichtenfelde einzusehen. Vielleicht auch Online. Da die entsprechende VO, betreffend die Ausprägung von Neu-Guinea-Münzen vom 1.8.1894 im Kolonialblatt 1984 (S. 420) erschienen ist, müsste es in diesem Zeitraum zu finden sein. Ich schätze Signatur R2/24xx. In §7 der genannten VO steht, dass über [...Beschaffenheit und Verzierung der Ränder...] in einer gesonderten Verordnung bestimmt wird.
 
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