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traurig,traurig....

Dieses Thema im Forum "Münzauktionen im Internet" wurde erstellt von VanHelsing, 4. April 2005.

  1. mr.pleasure

    mr.pleasure

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    Zur Auktion NP Museum..

    ...handelt es sich um die erste Auflage von Nachprägungen aus den 80-er Jahren. Man kann natürlich auch alles so lesen, dass man es nicht verstehen will! Es gibt - kaum zu glauben - Sammler für diese NP. Die wissen was damit gemeint ist. Grüße mr.pleasure
     
  2. suze-51

    suze-51

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    ich habe null Ahnung von 5 DM Münzen bin aber wissbegierig und möchte dazulernen.

    Was heißt NP? nachpoliert, neupoliert???

    Was bedeutet Neuprägung in der Auktion? Sind nicht alle unbenutzten PP Münzen neu geprägt? Oder gibt es auch alt geprägte Münzen? Sehen die dann alt aus?

    wie gesagt habe Null Ahnung, sammel sonst nur Gold...das ist so schön blank und funkelt so schön.


    da fällt mir noch was auf - mal steht da Medaille und dann wieder Münze - was isses denn nu?
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. April 2005
  3. nyras

    nyras

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    @mr.pleasure

    wie stehts denn jetzt mit den Widerrufsrecht???

    Mal so am Rand glaube ich, dass dieser Verkäufer die 2 Euro VAT ohne Folder verkauft hat und die leeren Folder jetzt mit 2 Euro Itailen füllt... Denn, ein gefüllter Folder (mit was auch immer) bringt doch mehr als ein leerer oder eine einzelne Münze, oder?

    Grüße
    nyras
     
  4. Marvek

    Marvek Mitgliedschaft beendet

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    Das ist die typsiche Ausrede von jemanden, der seine manipulativen irreführenden Artikelbeschreibungen rechtlich rechtfertigen und absichern möchte - die breite Ablehnung solcher Texte und die moralische Fragwürdigkeit sowie das mangelnde Verantwortungsbewusstsein unerfahrenen Sammlern und damit verbundenen potentiellen Kunden gegenüber bleiben erhalten. Das ist nicht "fachlich korrekt beraten", wie man es von einem Mitglied des Berufsverbandes erwarten darf.

    Das ist absolut keine Rechtfertigung. Artikelüberschrift kann noch eindeutiger gemacht werden, was ja bereits in Planung scheint.

    Ein Schritt in die richtige Richtung. Viel überzeugender und seriöser wäre allerdings, wenn als offensichtlicher Händler solche Folder mit Münzen, die offiziell gar nicht da drin waren - überhaupt nicht mehr angeboten werden würden.

    Und wer entscheidet, welcher Preis angemessen ist ? Die monatliche Bilanz nehme ich an ...

    Dieses psychologische manipulierende vieldeutige Argument wird hier nicht funktionieren. Ich stelle klar:
    1.) Privat ist nicht immer gleichbedeutend mit unseriös, Ihre Anspielung ist mir nicht entgangen.
    2.) Der wahre Unterschied zwischen schwarzen Schafen und seriösen Händlern sollte eben darin liegen, dass überall eindeutige ordentliche nicht irreführende Artikelbeschreibungen verfasst werden, und besser sowas gar nicht Angeboten wird (vor allem keine Münzen in Foldern, die offiziell gar nicht dafür vorgesehen sind).

    Und es sollte auch bei seriösen Händlern dabei bleiben.

    "Achtung: Sie bieten nicht auf die original-Münze sondern auf eine der ersten Nachprägungen die es dazu gab, es ist keine richtige Münze." Dann kann es jeder verstehen. Und die "Sammler" für diese NP werden plötzlich viel weniger, weil ein grosser Teil davon lediglich unerfahrene Münzensammler/Ebayer sind.
    Nicht alle wissen was gemeint ist. Und wenn in der Beschreibung etwas von Münze erzählt wird, die in einer Kapsel geliefert wird, kann man sich schonmal auf ein paar extra negative Bewertungen im Ebayprofil einstellen.

    Vielleicht sollten einige Beschreibungen überarbeitet gehören. Einige Klarstellungen wären viel hilfreicher als übermässig oft damit zu blenden wie seriös man ist, wieviele positive Bewertungen man hat, und in welchem Berufsverband man (möglicherweise unverdient) Mitglied ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. April 2005
  5. The_Real

    The_Real

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    @marvek: sehr schönes ding!
    the_real
     
  6. klondyke

    klondyke

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    Es gibt sicher viele Privatverkäufer die seriöser und zuverlässiger sind, als so manche "seriöse" Händler. Ich würde so einen Artikel nicht anbieten, ohne darauf schon in der Überschrift hinzuweisen.
     
  7. diwidat

    diwidat

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    NP Neuprägungen

    Anders als die Falschmünzerei, die Umlaufgeld (Kursgeld) betrifft, ist Münzfälschung die Nachahmung oder Verfälschung von Münzen zum Nachteil der Sammler. Strafrechlich gehört die Münzfälschung in den Bereich der Vermögensdelikte Betrug (§ 263 des Strafgesetzbuches)

    Die Medaillenverordnung von 1928 verbot Nachahmungen von Münzen herzustellen, anzubieten und für den Verkauf vorrätig zu halten, feilzuhalten zu verkaufen oder sonst in den Verkehr zu bringen (auch wenn der Käufer die Unechtheit kannte), die durch reichsgesetzlicher Bestimmungen außer Kurs gesetzt sind. Also Nachahmungen der Münzen des Deutschen Reiches seit 1871.

    Seit 1974 gilt § 11a des Ausprägegesetzes.
    Danach ist es eine Ordnungswidrigkeit (und mit Geldbuße bis 5.000 Euro bedroht) außer Kurs gesetzte Münzen jeglicher Herkunft (also auch ausländische) sowie Medaillen nachzumachen oder zu verfälschen, sowie vorrätig oder feilzuhalten, in Verkehr zu bringen usw.

    Gehandelt werden dürfen Nachahmungen seither nur noch, wenn sie als solche gekennzeichnet sind, d.h. eine untilgbare und unübersehbare Kennzeichnung ( z.B. auffällig das Wort »Kopie«) aufweisen.
    Derartige Vorschriften zum Schutz gegen Sammlerfälschungen haben in den letzten Jahren auch andere Staaten erlassen.

    d.h. wenn sich etwas von dem Original deutlich unterscheiden lässt, kann ALLES verkauft werden, auch "Germanisches Museum Medaillen" die doch deutlich grösser sind als die Originale
    Gruß diwidat
     
  8. Marvek

    Marvek Mitgliedschaft beendet

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    Problematisch hierbei wird, wenn die Originalgrösse kaum populär ist - sicherlich gehöre nicht nur ich zu den Menschen, die noch nie ein Original "Museum" in der Hand hatten. Das sollte man bei sehr seltenen Münzen bedenken.
     
  9. rethorn

    rethorn Mitgliedschaft beendet

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    3 Sachen zum Thema: der Gesetzgeber schreibt vor: Entweder Widerruf oder Rückgabe. Beides ist nicht zulässig. Und Gewährleistung darf SO nicht begrenzt werden.Eines von beiden muß auf die Angebotsseite, klar sichtbar untergebracht sein.
    Ausserdem darf der Kunde bei Widerruf ohne Angabe von Gründen den Artikel zurücksenden.Das muß drinstehen.Aber nicht auf der Michseite , sondern laut Gesetzgeber auf der Angebotsseite.
    Sie gilt für Ebay-Auktionen und Ebay Sofortkäufe. Dazu noch: Bei Ebayauktionen handelt es sich nicht um Versteigerungen.
    Ich würde es einfach und abmahnungssicher machen: AGB weg...Widerrufsbelehrung auf die Angebotsseite setzen.Vorkasse???-Blos weg damit!
    So, wie es jetzt ist, kostet es viel Abmahngebühren.AGB ist nicht vorgeschrieben.Sie gilt nur, wenn man andere Bedingungen hat, als Ebay AGB.Ist eine AGB fehlerhaft in Inhalt oder form, dann kann es sehr teuer werden.
    Bei mir waren lediglich Fehler im Gerichtststand enthalten. Das hat ausgereicht.Nun habe ich keine AGB mehr, da ich zu Bedingungen von Ebay verkaufe.
    Ich habe keine Zeit, die gesamte AGB durchzuarbeiten, aber "Vorkasse" ist auchnicht erlaubt und wird abgemahnt.
    Bitte jetzt nicht fragen, warum und wie denn.Unter www.wettbewerbszentrale.de ist alles geregelt und mit Musterlösungen abrufbar.
    Jeder Verstoß kostet mindestens 189 Euro Abmahngebühr bei Privat oder 1000 Euro aufwärts bei Händler gegen Händler.

    Die Leute kaufen auch ohne AGB.Und die Bezahlart kann man auch anders Regeln.
     
  10. ncc1701d

    ncc1701d

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    Meines Wissens ist das so nicht ganz richtig. Nur wenn Vorkasse ALLEIN angeboten wird, ist dies abmahnfähig.

    Beate
     
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