[Tripreport] Hawaii - Eine Woche Inselhüpfen

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Hallo,

wie im An- und Abreise Tripreport ( http://www.emuenzen.de/forum/reisen...lifornien-los-angeles-nach-san-francisco.html ) bereits angekündigt, war ich in den letzten beiden Wochen für insgesamt 7 Tage auf Hawaii. Erst hatte ich nur den Flug nach San Francisco gebucht, aber irgendwie wollte ich den Urlaub noch mit was "Sinnvollem" füllen, da ich in Kalifornien bereits zwei mal gewesen bin.

Und da bot sich natürlich ein Trip nach Hawaii an, neben Australien und Island stand die Inselgruppe ganz oben auf meiner To-Visit Wunschliste.

Nach einigen Preisvergleichen entschied ich mich dann für American Airlines, die den Roundtrip ab San Francisco und zurück nach Los Angeles für 280 Euro angeboten haben (+15$ Gepäckgebühr pro Strecke). Es geht sicher noch günstiger, aber die Buchung war mit weniger als 2 Monaten im Voraus recht kurzfristig.

So, 17.05.2009, 09:00 - 11:20, San Francisco-Honolulu
So, 24.05.2009, 12:50 - 21:20, Honolulu-Los Angeles

Lange hatte ich überlegt, wie ich den Urlaub am besten plane, denn ich hatte keine Lust immer wieder mein Gepäck zu packen und von Insel zu Insel zu fliegen. Ich entschied mich letztendlich dafür die komplette Woche ein Hotel in Honolulu zu nehmen und dort quasi mein Basislager aufzuschlagen. ;) Dank einer Aktion von Easyjet gab vor einiger Zeit alle Hotelbuchungen zum halben Preis, bei der ich mir dann eine Woche Aufenthalt im Castle Ocean Resort buchte. Das Zimmer mit Meerblick hat so nur 30 Euro die Nacht gekostet, Verpflegung war jedoch nicht inklusive.

Ein paar Infos zu Hawaii... erstmal ist es der 50. Bundesstaat der USA, man muss sich also nicht wie auf anderen fernen Inseln mit unbekannten Sprachen, Linksverkehr oder fremden Bräuchen rumschlagen. ;) Ich glaub kaum eine Ecke der Inseln ist weiter als 50 km vom nächsten McDonalds entfernt. :D

Die Zeitverschiebung beträgt 12 Stunden (zurück), wenn es bei uns also 18 Uhr Abends ist, ist es dort 6 Uhr Morgens.

Die Inselgruppe besteht insgesamt aus 137 Inseln, von denen die meisten jedoch unbewohnt sind. Wenn man von Hawaii spricht, meint man in der Regel die 8 Hauptinseln...

- Hawai'i (auch "Big Island" genannt), 10.450 km²
- Maui, 1.883 km²
- O'ahu (auf der sich die Hauptstadt Honolulu befindet), 1.557 km²
- Kaua'i, 1.433 km²
- Moloka'i, 676 km²
- Lana'i, 364 km²
- Ni'ihau, 178 km²
- Kaho'olawe, 117 km²

Man kann die Inseln eigentlich ganz gut mit den Kanaren vergleichen. Sie sind auch vulkanischen Ursprungs und von der Anzahl und Entfernung zwischen den Inseln ebenfalls fast identisch.

- El Hierro nach Lanzarote (max. 500 km)
- Kauai nach Big Island (max. 600 km)

Big Island (etwa so groß wie Korsika oder halb so groß wie Sardinien) tanzt etwas aus der Reihe, aber ansonsten sind auch die Größen recht ähnlich. Zum Vergleich:

- Teneriffa 2.034 km²
- Fuerteventura 1.660 km²
- Gran Canaria 1.560 km²
- Lanzarote 846 km²
- La Palma 708 km²
- La Gomera 370 km²
- El Hierro 269 km²

Einwohner gibt es auf Hawaii 1,2 Millionen, also etwa halb soviele wie auf den Kanaren.

Nach diesen Infos meinte ich etwa abschätzen zu können, wieviel Zeit ich pro Insel brauchen würde und entschied mich dafür es hauptsächlich bei Daytrips zu belassen, also Morgens hinzufliegen und Abends wieder zurück. Die beiden kleinsten Inseln befinden sich in Privatbesitz, es bleiben also nur sechs Inseln für den Tourismus übrig. Bei dieser Reise beschränkte ich mich auf Oahu, Kauai, Big Island und Maui was die Rundfahrten angeht, auf Molokai hab ich zumindest einen kleinen Zwischenstopp eingelegt.

Dabei wollte ich möglichst alle innerhawaiianischen Fluggesellschaften einmal ausprobieren, was mir auch gelungen ist - mit Ausnahme von Pacific Wings, die nur kleine Propellermaschinen haben.

Der Flugplan sah dann letztendlich so aus:

Montag, 18.05.2009 - Kaua'i
05:40 - 06:16, Honolulu-Lihue (Hawaiian)
19:01 - 19:30, Lihue-Honolulu (Mokulele)

Dienstag, 19.05.2009 - Vormittag O'ahu, Abend Big Island
15:40 - 16:05, Honolulu-Molokai (Island Air)
16:25 - 16:50, Molokai-Kahului (Island Air)
17:40 - 18:21, Kahului-Hilo (Island Air)

Mittwoch, 20.05.2009 - Big Island
18:30 - 19:10, Kona-Honolulu (go!)

Donnerstag, 21.05.2009 - O'ahu
Keine Flüge

Freitag, 22.05.2009 - Maui
06:00 - 06:36, Honolulu-Kahului (Hawaiian)
20:35 - 21:09, Kahului-Honolulu (Hawaiian)

Samstag, 23.05.2009 - nochmal Big Island
10:05 - 10:55, Honolulu-Hilo (Mokulele)
20:45 - 21:32, Hilo-Honolulu (go!)

Um das Ganze zu verdeutlichen, hier die GPS-Logs dazu. :)




Ein erholsamer Urlaub sieht anders aus, das ist mir klar... mir war auch von Anfang an bewusst, dass ich niemals in der Zeit alles interessante besichtigen könnte. Aber es sollte ja erstmal nur einen ersten Eindruck geben, bzw. als Vorbereitung eines längeren Aufenthaltes dienen.

Aber fangen wir mal vorne an... 5 Stunden dauerte der Flug von San Francisco nach Honolulu. Viel zu sehen gibt es währenddessen nicht, denn Hawaii ist nicht weniger als 3.700 km von jeglichem Festland entfernt - in allen Richtungen nur Wasser.



Insgesamt bin ich also geflogen...

Düsseldorf-Atlanta = 9,5 Stunden
Atlanta-San Francisco = 4,5 Stunden
San Francisco-Honolulu = 5 Stunden

Macht 19 Stunden Flugzeit!

Von daher würde ich bei einem längeren Urlaub vielleicht 1-2 Tage New York und 2 Tage Kalifornien einbauen, um nicht alles am Stück fliegen zu müssen.

Während dem Landeanflug war dann schon zu sehen, dass Pearl Harbor militärisch gesehen immer noch recht aktiv ist...



Und es gab einen ersten Blick auf die vielen Hochhaushotels in Honolulu, vor denen sich einer der bekanntesten Strände weltweit befindet - Waikiki Beach.




Hawaii ist fest in Hand japanischer Touristen, wie man hier schon deutlich sehen kann... gleich vier 747 aus Japan nebeneinander.



Mit meinem Mietwagen, einem Pontiac G5 GT mit 171 PS (sowas nennt sich dort Economy ;) ) fuhr ich dann erstmal ein wenig zur ersten Orientierung durch die Stadt und um die Insel herum.






Regen ist auf Hawaii nicht selten, das erkennt man ja allein daran das die Inseln so grün sind.



Aber wenn es regnet, dann meist nur kurz und und lokal. Es kann sein, dass es hinter der nächsten Kurve schon wieder sonnig ist. Auf fast allen Inseln gilt die Regel das der Südwesten oft sonnig ist, während es im Nordosten auch mal den ganzen Tag regnen kann. Grund hierfür sind die Berge in der Mitte der Inseln, an denen sich die Wolken festhängen und auf der Nordseite abregnen. So lassen sich auch die völlig gegensätzlichen Landschaften erklären, von üppigem Urwald zu wüstenartiger Steppe sind es oft nur 30-40 km.

Auf den Inseln Hawaiis finden sich alle weltweiten Klimazonen (außer die der Polargebiete). Im Winter kann man Morgens Skifahren, Mittags durch den feuchten Regenwald wandern und Abends in der Sonne am Strand liegen - abwechslungsreicher geht's nicht.



Oahu ist die einzige Insel, die eine Autobahn bzw. einen Freeway hat. Das hat die Insel auch nötig, denn dort kommt es oft zu Verkehrsstaus. Schließlich wohnen im Großraum Honolulu über 900.000 Menschen, sprich mehr als 3/4 aller Einwohner Hawaiis!



Vom ersten Tag gibt es sonst nicht viel zu berichten, nach einiger Zeit überkam mich dann doch die Müdigkeit durch die 12 Stunden Zeitverschiebung und ich fuhr zum Hotel um einzuchecken. Hier noch der Blick vom Hotelbalkon, hat mir dort sehr gut gefallen.



Ein großer Pluspunkt des Hotels ist, dass es fast am Ende von Waikiki Beach liegt und es dort etwa 500 Meter entfernt über Nacht kostenlose Parkplätze gibt. Denn das ist in Honolulu sonst ein großes Problem - die Hotels nehmen oft 18 US$ pro Nacht fürs Parken.

Am Montag sollte es dann nach Kauai gehen. Ich fuhr also mit dem Mietwagen zum Flughafen und stellte den dort den Tag über für 10$ ins Parkhaus.

Flüge zu den anderen Inseln gibt es von Honolulu aus jede Menge, wie man hier sehen kann. Und das sind nur die Flüge von Hawaiian!



Aufgrund des großen Konkurrenzdrucks (Hawaiian, Mokulele, Island Air, go!, Pacific Wings) hat sich mittlerweile ein "Einheitspreis" von ca. 45 Dollar pro Flug durchgesetzt, also etwa 32 Euro. Vor 1-2 Jahren war es angeblich noch doppelt so teuer.

Selbst bei kurzfristiger Buchung 1-2 Tage vorher findet man noch Flüge zu dem Preis, wenn auch nicht mehr zu allen Uhrzeiten.

Mein Hinflug war also mit Hawaiian in einer Boeing 717.



Was ich bei der Sitzplatzauswahl leider nicht bedacht habe sind die Triebwerke hinten am Flugzeug... damit ist die letzte Reihe quasi fensterlos und die vorletzte (wo ich saß) auch nicht viel besser, da 80% der Sicht durch das Triebwerk versperrt war. Mal abgesehen davon machen die einen Höllenlärm... also besser vorne hinsetzen.

Auf Kauai gab's dann einen Dodge Avenger als Mietwagen - konnte wieder frei ausgewählt werden, wenn auch nicht viele zur Wahl standen. Preislich liegen die Mietwagen auf den Inseln im Bereich von 32 Euro für den Kleinwagen, bzw. 40 Euro für die Mittelklasse - Tankfüllung inklusive! Ohne Tankfüllung ist es nur 6-7 Euro günstiger, also besser immer das Goldpaket buchen, da sind dann auch noch weitere Versicherung und ein zweiter Fahrer inklusive.

Witzig finde ich ja, dass es diese Preise nur für Ausländer gibt, Amerikaner bekommen das nicht so günstig. Sonst würde es sich wohl lohnen nur noch Mietwagen zu fahren und gar kein eigenes Auto mehr zu kaufen. ;-)

Kauai war mir vorher vor allem deswegen ein Begriff, da dort große Teile des Films "Jurassic Park" gedreht wurden. Und den Film hab ich 1993 glaube ich 5 mal im Kino gesehen, und auch sonst ist es wohl der Film den ich in meinem Leben am häufigsten gesehen habe.

Es gibt dort auch spezielle Movie-Touren, bei denen Drehorte diverser Filme besichtigt werden, aber dafür blieb leider keine Zeit.

Als erstes fuhr ich auf der Ostseite in Richtung Norden - und wie ich oben schon geschrieben habe, ist das meist die Wolkenseite, so auch an diesem Tag, es hat aber zum Glück nicht geregnet.

Auf Kauai befindet sich übrigens der regenreichste Punkt der Erde auf dem knapp 1600 Meter hohen Mount Wai'ale'ale, der fast immer in Wolken gehüllt ist - über 12.000 Liter pro Jahr und Quadratmeter, das sind 12 Meter Regen, etwa 15 mal soviel wie beispielsweise in Hamburg pro Jahr runterkommt. 25 km weiter an den Stränden im Süden herrscht dagegen fast durchgehend Sonnenschein.

Aus dem Grund gibt es auf Kauai auch sehr viele Wasserfälle, die sich jedoch oft nur mit dem Hubschrauber erreichen lassen - auch dafür blieb leider keine Zeit.

Hier ein paar Eindrücke von der Fahrt in den Norden der Insel.








Überall auf den Inseln laufen übrigens Hühner frei herum - natürlich keine einheimische Tierart, sondern in den letzten Jahrhunderten dort "eingeschleppt" worden. Einzig Vögel sind einheimisch, alles andere kam durch den Menschen auf die Insel.





Irgendwo im Norden endet dann die Straße, es gibt keine Möglichkeit die Insel zu umrunden. Das ist hier ganz gut zu sehen... 18 km Luftlinie, 114 km Straße um auf die andere Seite des Berges zu kommen, man muss also einmal komplett in die Runde fahren um dorthin zu kommen.



Am Ende der Straße gibt es einen Wanderweg, der sicher auch zu schönen Ausblicken führt - aber wie üblich, hatte ich keine Zeit für sowas. ;)




Strände gibt es auch, zudem einige Höhlen, Bäche und dichten Regenwald.








Hmm, Tsunami-Schutz oder nur des Ausblicks wegen? ;-)










Als die Insel zur Hälfte in gegengesetzter Richtung umrundet war, kam dann wie erhofft die Sonne raus und je weiter man Richtung Südost kam, desto schöner wurde es.






Solche Straßen hier darf man mit dem Mietwagen eigentlich nicht befahren, er herrscht kein Versicherungsschutz und laut Schildern gibt es auch keinen Pannendienst. Da kann man also ein sehr großes Problem bekommen, wenn was passieren sollte.




Das ist doch mal ein schöner Friedhof. Direkt am Meer unter Palmen beerdigt werden, das hätte was. ;-)



Weiter ging es in die Berge und zum dortigen Waimea Canyon... das war wirklich ein WOW-Erlebnis, was ich nur selten im Urlaub habe. Da geht man an einem Parkplatz eine unscheinbare Treppe hoch und dann dieser Ausblick. Unglaublich schön und kaum durch Bilder wiederzugeben.

Fand ich eindrucksvoller als den Grand Canyon. Sieht quasi genau so aus, nur viel bunter und schöner. :)






Ganz oben auf dem Berg gibt es eigentlich noch einen Aussichtspunkt, aber der lag dann leider in einer Wolke und gab nur für wenige Sekunde kurz den Blick ins Tal frei.




Also ging es wieder nach unten zum Meer.



Auf dem Foto hier ist übrigens die Nachbarinsel Niʻihau zu sehen.






Das wird teuer für den Vogel. :D







Hier das Blow Hole... ein Loch aus dem je nach Wellengang das Wasser alle 20-30 Sekunden herausschießt.







Abends wurde es dann Zeit zum Flughafen zurück zu fahren. Bei Mokulele Airlines checkte ich ein und bekam statt einer Bordkarte eher eine Art Kassenbon ausgehändigt... irgendwie war mir der Airline anfangs etwas suspekt, aber das Bild hat sich mit diesem Flug doch deutlich gewandelt.

Geflogen wurde mit dieser Embraer ERJ-170.



Außer mir waren nur noch drei weitere Leute an Bord. Somit 4 Besatzungsmitglieder und 4 Passagiere. ;-)

Gleich beim Einsteigen meinte der Flugbegleiter, dass wir uns doch alle in die First Class setzen sollten, würde genau passen. Das fand ich mal nett. :)

Die Embraer hat vorne 4 breite Sitze (jeweils einen am Fenster in zwei Reihen) und ist dahinter 2-2 bestuhlt.



Meiner Meinung nach war das das schönste Flugzeug in dem ich je gesessen habe. Sehr bequeme Sitze mit einer super Beinfreiheit (auch auf den normalen Sitzen), riesige Fenster (gefühlt doppelt so groß wie in einem Airbus) und eine superschnelle Beschleunigung beim Starten (ok, lag vielleicht daran das sie fast leer war ;) ). Einfach toll, so macht fliegen noch mehr Spaß. Der Sonnenuntergang war dann hinter dem Flugzeug, aber auch der "nächtliche" Anflug auf Honolulu war ganz nett.



Es gibt übrigens bei allen Airlines außer bei go! trotz der kurzen Flugzeit kostenlos was zu trinken, bei Mokulele und Hawaiian Wasser oder Saft, bei Island Air nur Wasser.

Den Dienstag Vormittag hatte ich Zeit für Oahu und bin erstmal zu Fuß an den Strand gegangen.







Anschließend nahm ich meinen Mietwagen und fuhr zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man ganz Honolulu überblicken kann.










So ein großer Wagen, aber keinen Kofferraum... tss. ;)






Am Nachmittag musste der Mietwagen dann wieder zurück zum Flughafen, wo nun ein etwas verrückter Flug mit Zwischenstopp und Umsteigen anstand. Aber als ich diesen bei Island Air entdeckt habe, musste ich den einfach buchen.

Honolulu-Molokai-Maui-Hilo (Flugzeiten siehe oben)
Also 3 Flüge und 4 verschiedene Inseln in weniger als 3 Stunden, preislich lag das Ganze bei 53 Euro. Hätte ich nur Honolulu-Molokai oder nur Maui-Hilo gebucht, wäre das teurer gewesen.

Btw, sowas hier hab ich auch noch nicht gesehen, typisch Amerika. ;-)



Wie gut das ich nichts bei Pacific Wings gebucht habe...


(Mesa ist übrigens go!)

Die Island Air Flüge wurden mit einer Bombardier DHC8-100 durchgeführt.



Und wie erhofft gab es während Start und Landung viel zu sehen.





Die folgenden acht Bilder zeigen die Insel Molokai, ich glaub beim nächsten mal sollte ich dort auch mal "aussteigen".










Auf Molokai wurde nur ein kurzer Zwischenstopp eingelegt, man konnte also nicht aussteigen wenn man noch einen Weiterflug hatte. Ein ging dann gleich weiter nach Maui, nachdem weitere Passagiere eingeladen wurden.



Auf Maui war dann ein Umsteigen nötig, Flugzeugtyp blieb der gleiche, nur mit anderer Heckflossenlackierung.






Big Island hat zwei Flughäfen, Hilo im Osten und Kona im Westen. Und wie wir oben bereits gelernt haben, gibt es im Osten natürlich wieder was? Richtig, Wolken. ;-)



Eine gemütliche Wartehalle haben die da am Flughafen. :)



Da es nach Übernahme des Mietwagens bereits dunkel wurde, fuhr ich direkt zu meinem Hotel in Hilo. Ich hatte an dem Tag also zwei Hotels gleichzeitig.

Am nächsten Morgen bin ich dann früh aufgestanden, denn die Insel ist ja wie gesagt die größte und eigentlich nicht an einem Tag zu schaffen. Gefahren bin ich 691 km an dem Tag und hab es tatsächlich geschafft diese zu umrunden und sogar noch einmal durch die Mitte zu fahren.

Das würde ich jedoch niemandem empfehlen... also mindestens zwei Tage buchen.





Der erste Weg führte in den Südosten der Insel, da gibt es einen schwarzen Sandstrand und zudem eine sehr schöne Straße, doch da komme ich später noch einmal zu. Der Mietwagen war übrigens ein Pontiac Torrent.






Da die Küstenstraße im Süden der Insel vor einigen Jahren mit Lava verschüttet wurde bzw. immer noch wird, muss man einen kleinen Umweg auf etwa 1000 Meter Höhe fahren um weiter dem Meer entlang fahren zu können. Ist der Berg erstmal überwunden, wird es auch gleich wieder schön blau. :)








Der nächste Weg führte über den Mauna Kea, den mit 4205 Metern höchsten Berg bzw. Vulkan Hawaiis wieder in Richtung Osten der Insel.

Wenn man vom Grund des Meeres an rechnet, ist das übrigens der höchste Berg der Erde mit über 10 km Höhe.







Gefahren bin ich nur bis zum Visitor Center auf 2800 Meter Höhe, was auf den letzten Kilometern mit teilweise 17% Steigung schon einen starken Motor benötigt.

Man kann auch bis zum Gipfel zu den Observatorien fahren (4200 Meter!), allerdings muss man dafür etwa 8 km unbefestigter Straße überwinden, was natürlich seitens der Mietwagenfirmen verboten wird - zumindest hat man dort keinerlei Versicherungsschutz.

Hier gibt's ein paar weitere Infos dazu...
Mauna Kea

Ich hab dann wie gesagt wieder umgedreht, musste schließlich noch die halbe Insel an dem Tag schaffen und dann pünktlich meinen Rückflug ab Kona bekommen. Viele lohnende Fotos gibt es aber nicht mehr, was hauptsächlich daran liegt das es größtenteils bewölkt war. Auf dem Weg nach Norden gab es wieder viel Grün und auch einen schönen Wasserfall (den Fotos nach ;) ), für den mir leider auch die Zeit fehlte.



Die Kühe waren dort recht klein... oder war das Gras nur höher als bei uns? ;-)



Der Flughafen von Kona ist komplett "Open Air", das hat mir sehr gut gefallen... Checkin, Sicherheitskontrolle, Gates, alles quasi unter freiem Himmel. :)




Die Navi hat dort gerade das Landen geübt, die Maschine ist bestimmt 15 mal gelandet und sofort wieder durchgestartet in der Wartezeit.



Bei einem Open-Air Flughafen braucht man sich über solche blinden Passagiere natürlich nicht wundern. ;-)



Zurück ging es dann mit go!, einer hawaiianischen Billigfluglinie, die wohl hauptsächlich für den Preisverfall verantwortlich ist. Flugzeugtyp ist bei denen eine CRJ-200 (Bombardier Canadair Regional Jet).




Hier ist nochmal der Gipfel des Mauna Keas zu sehen.





Vom Flughafen Honolulu aus bin ich dann mit dem Bus zurück zum Hotel gefahren, das kostet immer 2$, egal wie weit man fährt. Auch wenn man nicht umsteigen muss... die Fahrt dauert etwa 1 Stunde, da der Bus zig mal unterwegs anhält. So sind einige Haltestellen nicht mal 50 Meter voneinander entfernt.

Dazu muss ich vielleicht noch sagen, dass die Busse zwar einen Fahrplan haben, dieser jedoch an fast keiner Haltestelle aushängt! Ja nicht mal eine Angabe welche Linie überhaupt an der Haltestelle hält ist überall zu finden. Das fand ich jedenfalls etwas verwirrend. Aber sonst ist das Busnetz wirklich sehr gut ausgebaut auf Oahu und auch günstig. Man kann damit sogar die Insel umrunden. Eine 4-Tages-Karte gibt's für 20$.

Für Donnerstag hatte ich keinen Flug gebucht, den Tag hatte ich mir für Oahu aufgehoben. Also ging es morgens vom Hotel zu der Alamo Station in der Innenstadt, wo ich einen mit 99 Meilen auf dem Tacho fast nagelneuen Chevrolet Kobalt bekommen habe. Der war im Vergleich zu den anderen aber schon ungewohnt klein und recht lahm unterwegs.






Im Norden der Insel befindet sich die Kualoa Ranch, von der aus man Touren in das Kualoa Valley machen kann. Es gibt viele verschiedene Verkehrsmittel dafür... per Pferd, Quad, Pinzgauer 6-wheeler, Hummer oder in Bussen. Nur halt nicht im Mietwagen, da sich das ganze Gelände in Privatbesitz befindet.

Viele Filme wurden bereits in dem Valley gedreht, welches für 25.000 Dollar täglich vermietet wird. Beispiele hierfür wären eine Szene aus Jurassic Park, dann Pearl Harbor, Windtalkers, 50 first Dates, Mighty Joe Young, Godzilla und viele andere. Ich reservierte mir die 1-stündige Bustour für 21$. Es gäbe auch noch eine 5-Stunden Tour mit nem Hummer, aber die war mir mit über 100$ zu teuer... da wäre man noch viel weiter in das Valley reingefahren und hätte vor allem weitere Drehorte der Serie Lost gesehen.

















War ne nette Tour und für den Preis auch nicht zu teuer. Es fuhren übrigens zwei Busse gleichzeitig, einer mit Japanern und einer mit englisch sprechenden Touristen.

Danach fuhr ich weiter den Stränden entlang Richtung Nordost.







Eine Umrundung des östlichen Zipfels der Insel ist mit einem Mietwagen wieder nicht legal möglich - würde ich bei diesen Verhältnissen auch nicht ausprobieren. So sehen die beiden Seiten aus:




Also wieder umdrehen und den gleichen Weg zurück, kann man bei diesen Aussichten aber auch verschmerzen. :)










Solche Geländewagen fahren dort übrigens überall rum - ob die in Deutschland wohl ne Zulassung bekommen würden? ;-)



Pearl Harbor ist zum großen Teil natürlich weiterhin militärisches Sperrgebiet, es gibt da zwar ein Denkmal, aber das hat mich nicht sonderlich interessiert. Beim Vorbeifahren fiel mir jedoch dieses "Gebäude" hier auf, weiß jemand welchen Zweck das erfüllt?



Den Abend verbrachte ich dann nochmal auf dem Aussichtspunkt, da ich Honolulu natürlich mal bei Nacht fotografieren wollte.








Freitag früh gab ich den Mietwagen wieder am Flughafen ab und mit Hawaiian ging es anschließend weiter nach Maui. Auf dem Bild ist nochmal gut zu sehen, dass man hinten aus den Fenstern keine Aussicht hat.



Als Mietwagen hatte ich dort einen Chevrolet Equinox...



Begonnen habe ich mit der Nordseite, die sehr schön bergig und kurvig ist... wie ich später jedoch feststellte, war auch die enge Straße auf einigen Kilometern nicht für Mietwagen erlaubt. Egal, ist ja nichts passiert. ;)
















Im Süden der Insel befinden sich die ganzen Luxushotels und Golfplätze, dort gibt es auch die schönsten Strände.





Ganz unten gibt es wieder einen Abschnitt, der nicht mit Mietwagen befahren werden soll... das hab ich jedoch nicht eingesehen und bin weiter. Bei Schotterstraßen kann ich das ja verstehen, aber nicht wenn die nur enger sind als üblich - so sehen Straßen in Italien immer aus. ;)













Folgendes Motiv gab es als Postkarte in einem Supermarkt, daher hab ich auf der Rückseite geschaut wie der Strand heißt und bin anschließend vorbei gefahren um das gleiche Bild zu bekommen. ;)

Und zwar war das der Kama'ole Beach, ich glaub Parkplatz III und dann noch 100 Meter den Strand entlang gehen.





Die Idee mit den Postkartenmotiven war jedenfalls gut, ansonsten hätte ich den Iao Valley State Park wohl verpasst... mit das schönste, was ich auf Hawaii gesehen habe und ich jedem als Pflichtprogramm empfehlen würde.










Tja, und dann war da noch die "Straße nach Hana". Hatte ich zuvor viel drüber gelesen und konnte irgendwie nicht glauben das die wirklich so extrem sein sollte. Vom Flughafen nach Hana (im Osten der Insel) führt eine 60 km lange sehr enge Straße mit unzähligen Kurven der Steilküste entlang.

Da darf man sich auf keinen Fall verschätzen, wenn man noch einen Flug hat, denn 2 Stunden sollte man für die paar Kilometer mindestens einplanen. So eine kurvige, anstrengende, gefährliche, aber auch schöne Straße habe ich noch nie zuvor gesehen. Immer wieder ging es über einspurige Brücken durch regenwaldartiges Gebiet und an Wasserfällen vorbei. Am Flughafen gab es sogar T-Shirts mit der Aufschrift "I survived the street to Hana" ;)

Ein paar Bilder habe ich währenddessen gemacht, aber man muss sich eigentlich durchgehend auf die Straße konzentrieren. Gefährlich wird es vor allem, wenn hinter der nächsten Kurve auf einmal ein LKW auftaucht.







Hana selbst fand ich jetzt weniger interessant, mehr als die beiden folgenden Bilder hab ich von dort nicht.





Tja, eigentlich wollte ich die Insel dann von dort auf der "verbotenen Straße" (Highway 31) umrunden, aber dieses Schild verhinderte das dann leider.



Die Straße ist noch bis Anfang Juni gesperrt. Oh nee... also wieder den ganzen Weg zurück. Aber trotzdem schön, sonst hättet ihr jetzt auf diese Bilder verzichten müssen. ;-)









Es gibt auf Maui auch einen Nationalpark im Vulkangebiet auf 3000 Meter Höhe, wo es jeden Morgen einen sehr schönen Sonnenaufgang geben soll. Aber da der Park Eintritt kostet, hat sich das für mich nicht mehr gelohnt und ich bin nur bis zur Einfahrt gefahren.







Auf der Fahrt nach unten (anderer Weg) fand ich diese Straße ganz interessant. Über etliche Kilometer ging es schnurgerade den Berg runter, bzw. andersrum den Berg rauf.

Sowas habe ich auf Hawaii mindestens zwei mal gesehen, man kann da mit dem Auto mit Tempo 100 nahezu ohne Kurven bis auf 1000 Meter Höhe kommen, so flach steigen die Berge dort an.



Der Rückflug verlief wie die male zuvor, alles pünktlich und ohne Probleme. Zurück zum Hotel ging es dann wieder mit dem Bus.

Den Samstag nutze ich dann noch einmal für einen Abstecher nach Big Island, die Flüge und den Mietwagen hatte ich erst vor Ort gebucht, ich glaub am Donnerstag. Denn ich wollte unbedingt nochmal in den Nationalpark mit dem aktiven Vulkan.

Da es mir so gut gefallen hat, buchte ich den Hinflug wieder mit Mokulele. Die großen Fenster und das tolle Wetter ermöglichten dann schöne Fotos von Honolulu, bzw. Oahu und den auf den Weg liegenden Inseln.














Das hier ist der Nationalpark von Maui, den ich am Tag zuvor aus zeitlichen Gründen nicht besucht habe.



Der Anflug auf Big Island war dann weniger schön, Hilo lag mal wieder in dichten Wolken und diesmal hat es auch geschüttet.





Gebucht hatte ich die kleinste Mietwagenklasse, bekommen habe ich ein Chrysler Sebring Cabrio. :) Ok, bei Regen bringt das auch nicht viel... ;)

Trotzdem fuhr ich zum Nationalpark und kaufte mir für 10$ ein 5-Tagesticket. (kürzer geht nicht)

Je höher man kam, desto weniger wurde der Regen und der dampfende Krater konnte schön besichtigt werden. Jetzt weiß ich auch woher die ganzen Wolken kommen. ;-)










Im dem Nationalpark gibt es viel zu besichtigen, wie. z.B. den/die Lavatube, einen durch Lava geformten Tunnel mitten im Dschungel, hab ich aus zeitlichen Gründen aber leider auch drauf verzichten müssen.



Ich stand also mitten im Regenwald in dichten Wolken und es fing auch wieder an zu tröpfeln.



Keine Besserung in Sicht?



Natürlich, wir sind doch auf Hawaii... wenige Kilometer weiter (es ging etwa 20 km nur noch bergab) und zig Lavafelder und Krater später (die alle mit Schildern zeitlich beschrieben wurden, also z.B. sowas wie "Lava Flow 1979") sah man dann beim Blick nach unten das es dort schön sonnig war.



Man sah auch bereits die "Rauchsäulen" bzw. das durch Lava verdampfende Wasser.








Auf Meereshöhe angekommen ist dann irgendwann die Straße gesperrt und man kann nur noch zu Fuß weiter.






Nach 2 km Fußmarsch ist auch klar warum...







Etwa 1 km bin ich weiter über die Lava gelaufen (einigermaßen sichere Wege waren gekennzeichnet), aber irgendwann hab ich es aufgegeben und bin umgekehrt, da klar war das man dann auch nicht viel mehr sehen wird. Zudem brannte die Sonne von oben und man war nur noch am schwitzen bei den Kletteraktionen über die Lava.

Man könnte natürlich bestimmt noch 5 km weiter laufen und eine evtl. Absperrung umgehen (ist ja eh niemand da um das zu kontrollieren), aber das hab ich dann doch gelassen.

Das wird dort zwar als der einzige Drive-In Vulkan weltweit angesehen, aber ganz ungefährlich ist das Ganze natürlich auch nicht...

Durch die Lava, die dort Tag und Nacht ins Wasser fließt, wird die Insel übrigens immer größer, man kann also live bei der Entstehung zuschauen.




Auch von der anderen Seite kommt man an die Lava ran, das geht jedoch erst ab 17:00 Uhr täglich. Wie ich an dem Tag erfahren habe, war das jedoch die letzten 6 Tage durchgehend gesperrt, da der Wind die Dämpfe Richtung Zuschauer getrieben hat. An dem Tag sollte es zum ersten mal wieder offen sein. Auch wenn ich nicht bei Dunkelheit hinfahren konnte (nur dann kann man ja überhaupt was glühend rotes erkennen), bin ich trotzdem gegen 17 Uhr hingefahren. Also wieder aus dem Nationalpark raus und eine große Runde drehen, was etwa 1-2 Stunden dauert.

Auf der anderen Seite angekommen, sieht das dann so aus:






Eintritt kostet es von der Seite aus übrigens nicht. Man sollte aber vor allem im Dunkeln auf jeden Fall eine Taschenlampe mitnehmen! Denn erst geht es 1 km über unebene Lava, das im Dunkeln ohne Beleuchtung zu gehen dürfte recht schwierig werden.







Allzunah kam man also nicht ran, wie man sehen kann.

Schaut euch unbedingt mal den folgenden Link an:

Extreme Exposure - Lava
(und dann auf die einzelnen Monate klicken)

Die Bilder sind von einem Fotografen, der dort auch vor Ort seine Bilder verkauft hat. Der ist Pressefotgraf und kommt daher immer deutlich näher ans Geschehen ran. Da sind wirklich ungblaublich schöne Fotos bei, von denen ich mir auch einige gekauft habe - nur hat er wohl was dagegen, wenn ich die hier im Report posten würde. Also bitte obigen Link klicken - lohnt sich! :)

Zum Abschluss des Tages bzw. eigentlich auch das ganzen Hawaii Trips fuhr ich noch einmal der Küstenstraße ganz im Osten der Insel entlang.

Neben dem Canyon auf Kauai, den Valleys auf Maui und Oahu war das mit am beeindruckensten am ganzen Urlaub. Man fährt quasi mitten durch den Dschungel mit der typischen Soundkulisse während rechts von einem das Meer plätschert und links die Sonne untergeht... und das dann alles noch im Cabrio, schöner geht's nicht. Ist eigentlich wieder etwas, was auf Fotos nicht richtig wirken kann... aber trotzdem mal ein paar Bilder.















Der Rückflug war dann mit go!, aber da es schon dunkel war gibt es keine weiteren Bilder von dem Flug.

Samstag hieß es dann leider Koffer packen. Für den Weg zum Flughafen nahm ich mir einen Shuttledienst für 15$, da in Bussen Gepäck offiziell verboten ist (auch wenn die Busfahrer wohl Ausnahmen machen wie ich das so gesehen habe).

Ein schönes Kennzeichen, leicht zu merken. ;-)



Zurück am Flughafen (zum x-ten mal diesen Urlaub ;) )...




...auch für Japaner-Nachschub wurde wieder gesorgt. ;)


Der Flughafen hat übrigens einen schönen Garten, weiss allerdings nicht ob der nur für Lounge-Gäste zugänglich ist oder allen Reisenden zur Verfügung steht.





Die American Airlines 757 kam pünktlich und nach einem letzten Blick auf Honolulu ging es dann weiter nach Los Angeles.




Hmm, irgendwas hab ich während des Urlaubs vermisst... richtig, einen echten Sonnenuntergang. Den gab's dann noch im Flugzeug. ;)



Ansonsten waren die vorherigen 7 Tage entweder Wolken oder Berge im Weg oder ich saß zu der Zeit im Flugzeug bzw. am Flughafen. Aber es war ja nicht das letzte mal das ich dort war, die Inseln sehen mich auf jeden Fall wieder.

Ich gebe zu, dass der Urlaub ein wenig ungewöhnlich war... in einer Woche 12 Flüge, 6 Mietwagen und 2.400 gefahrene Kilometer ist nicht "normal". ;) (den Kalifornien-Teil noch nicht mal mitgerechnet)

Der nächste Urlaub wird dann wohl ganz anders ablaufen, aber dieser Trip war als Vorbereitung optimal. Ich weiß jetzt welche Ecken sich lohnen, welche man sich sparen kann und worauf ich sonst noch achten muss. Die ganze übliche Vorbereitung entfällt beim nächsten mal, daher freue ich mich noch umso mehr auf die nächste Reise dorthin. Tippe mal das es in spätestens 2-3 Jahren wieder soweit sein wird.

Bis dahin gibt es aber noch einige andere interessante Ecken zu besichtigen, vor allem Nord-Schottland und Island... und dann irgendwann Australien und Neuseeland. Ihr werdet es lesen, wenn es soweit war. ;)

Kommentare oder Fragen zu diesem Bericht sind natürlich gerne gesehen, danke schonmal fürs Lesen. :)
 
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Ein paar Sachen sind mir mittlerweile noch eingefallen, die ich im Bericht leider vergessen hatte. Bei Gelegenheit werde ich die in obigen Text einarbeiten.

Zum einen wäre da das Wetter, bzw. die Temperaturen. Das fand ich dort wirklich angenehm, kein Vergleich zum schwülen Florida, wo man nach 5 Sekunden an der Luft schon anfängt zu schwitzen. Tagsüber waren es angenehme 28°C und Nachts ging es runter auf 20°C. Es war auch nicht nötig die Klimaanlage Nachts eingeschaltet zu lassen. Weiss natürlich nicht, wie es da im Sommer aussieht, aber jetzt im Frühling war es optimal. Moskitos oder ähnliches Ungeziefer hab ich überhaupt nicht gesehen.

Die Hawaiianer haben ihre eigene Sprache, denke mal "Aloha" wird jedem ein Begriff sein, das bedeutet praktischerweise sowohl Hallo als auch Tschüss. Das hawaiianische Alphabet besteht nur aus 12 Buchstaben, wobei die Ausprache dem deutschen recht ähnlich, wenn nicht gar identisch ist. Laut Wikipedia liegt das daran, dass der Sprachunterricht damals von Deutschen durchgeführt wurde. Man spricht es genau so wie es da steht... Mahalo heisst z.B. "danke", das hört man neben Aloha mit am häufigsten.

Interessant fand ich auch, dass es so gut wie keine Schiffsverbindungen zwischen den Inseln gibt. Schlecht für Leute mit Flugangst... soweit ich das gelesen habe, gibt/gab es eine zwischen Oahu und Maui. Aber anscheinend sind die nun pleite, siehe Hawaii Superferry
Bei Preisen von 50 Euro pro Person und 60 Euro pro Auto ist klar das die nicht gegen die Flugzeuge konkurrieren können.

Dabei muss ich übrigens nochmal erwähnen, das Hawaiian mit Abstand die schlechteste Beinfreiheit von allen hat. Zudem hatte ich bei denen das Problem, dass an einem Tag der Online-Checkin nicht klappte. Auch am Checkin Automaten gab es keinen einzigen freien Sitzplatz mehr. Bekam dann nur eine Standby-Karte und am Gate dann einen Notausgangplatz zugewiesen. Ich denke mal die werden ihre Flugzeuge immer gut überbuchen. Aber da die mehrfach pro Tag fliegen, ist das ja meist nicht so schlimm. Mokulele hat mir wie gesagt am besten gefallen.

Das in meinem Beitrag angesprochene "Gebäude" in Pearl Harbor ist eine mobile Radarstation, siehe: Sea-based X-band Radar - Wikipedia, the free encyclopedia Vielen Dank an den Hinweisgeber!

Und zu guter letzt wollte ich die Sicherheitskontrollen in den USA nochmal positiv erwähnen. Trotz meiner etlichen Flüge habe kein einziges mal meinen Rucksack öffnen müssen (der natürlich voll mit Elektrokram war)... in Deutschland muss ich den alle 2-3 mal vorzeigen. Und ich wurde nur ein einziges mal per Hand durchsucht, was in Deutschland mindestens doppelt so häufig vorkommt. Von daher würde ich sagen, dass die Kontrollen in Deutschland derzeit gründlicher sind als in den USA. Der einzige Unterschied ist, dass man in den USA die Schuhe ausziehen muss, dafür kann man aber den Gürtel anbehalten.
 

hh1969

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super. irgendwann mal....werde ich da auch sein. :respekt:
 

Geiger2006

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Super du warst schon da :respekt:. Da werden die frischen Erinnerungen an meinen Urlaub auf Hawaii auch wieder wach. Und die kann man bei dem Wetter in Deutschland auch brauchen.

Es sieht aus wie als hättest du meine Urlaubsbilder geklaut (Maui, Big Island). Besonders die auf Big Island wo die Lava die Straße verschlungen hat. Dort hast du die selben fotos gemacht wie ich. TOLLLLLL :)

Ich habe dir ja erzählt das die Straße nach Hana extrem ist :D. Warst du auch bei den Seven Pools?

Waren bei dir am Schwarzen Strand auf Big Island auch viele Schildkröten?
 
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...super Fotos und wohl ein Traumziel vieler Touristen.

ich warte jetzt auf Deinen Reisebericht Schottland :), das hab ich eigentlich schon länger mal als Urlaubziel geplant.

Grüsse und weiterhin viel Spaß als Globetrotter :)
 
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Wow- danke für den klasse Bericht und die tollen Bilder. Da bekommt man wieder glatt Fernweh...

Beste Grüße
Stephan
 

chrisild

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Interessanter Bericht, danke auch für die vielen schönen und/oder witzigen Fotos! Mir wär' so eine Art des Reisens ja zu stressig - aber OK, wenn Du diesen Trip als eine Art Intensiv-Vorbereitung auf einen künftigen Hawaii-Urlaub betrachtest ... :D

Interessant fand ich auch, dass es so gut wie keine Schiffsverbindungen zwischen den Inseln gibt. Schlecht für Leute mit Flugangst... soweit ich das gelesen habe, gibt/gab es eine zwischen Oahu und Maui. Aber anscheinend sind die nun pleite, siehe Hawaii Superferry
Bei Preisen von 50 Euro pro Person und 60 Euro pro Auto ist klar das die nicht gegen die Flugzeuge konkurrieren können.
Na ja, der Konkurs war m.E. nicht die Folge der "schlechten" Preise. Die hatten sich halt überlegt, dass es genügend Nutzer (Einheimische, vielleicht auch Touristen) geben würde, die entweder nicht gern fliegen oder gern mit ihrem Auto von einer Insel zur anderen reisen, oder beides. Aber es gab offenbar Bedenken aus Umweltschutzgründen, lange Streitigkeiten auch vor Gerichten. Das hat zur Einstellung des Betriebs und in letzter Konsequenz zu der Pleite geführt. Schade - die wollten wir nämlich im nächsten Frühjahr benutzen. ;)

Tschüs,
Christian
 
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Wieder ein Super-Bericht, der sicherlich auch immens Zeit verschlungen hat.

Hast Du schon mal überlegt keinen High-Light-Kurz-Trip Reiseführer herauszugeben ? Material wäre inzwischen genug vorhanden. :)
 
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