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Dieses Thema im Forum "Versand" wurde erstellt von tom40, 11. Januar 2012.

  1. FooFighter

    FooFighter

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    Meiner Meinung nach ist es eindeutig. Es steht geschrieben:


    Punkt 1 sagt mir, ich darf sämtliche Arten von Bargeld verschicken. Wenn ich dir also 500 EUR bar in 5 x 100-Euro-Scheinen schicke, sind die versichert.


    Punkt 2 sagt mir, ich darf Goldmünzen bis zu einem Wert von 500 EUR verschicken, egal ob noch gültiges oder ungültiges Zahlungsmittel. Hier ist nur nach wie vor die Unklarheit, was als Maßstab herangezogen wird - der Nominalwert, der reine Metallwert oder der tatsächliche Verkaufspreis. Bestes Beispiel sind hierfür die 20-Euro-Goldmünzen Deutschlands. Im Shop von Herrn Honscha gibt es die 2010er für genau 500 EUR pro Stück.

    - Nominalwert 20 EUR
    - momentaner Metallwert 155 EUR
    - Verkaufspreis 500 EUR

    Was wird nun bei Verlust ersetzt? Diese Frage ist ja hier noch in der Klärung.
     
  2. AM1978

    AM1978

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    Tja... soviel zum Thema Meinungen und Ansichten... Mein Post von vorhin war falsch... :schaem:

    Ich hab mich eben mal auf der DHL-Homepage getümmelt:

    DHL Wertversand (Valoren) - Wertgegenstände sicher versenden im Paket

    Zitat von der DHL-Homepage:
    Valoren der Klasse II, zulässig bis zu einem Wert von 500 EUR

    Wertpapiere, d.h. bank- und geldwerte Papiere, für die im Schadensfall keine Sperrung sowie kein Aufgebots- und Ersatzverfahren durchgeführt werden kann und die leicht auf Dritte übertragbar sind, zum Beispiel:

    [...]

    Weitere Wertgegenstände
    • Bargeld, d.h. gültiges Papier- und Münzgeld (inländisch und ausländisch), Sorten
    • Edelmetalle, z.B. Gold, Silber, Platn als Barren, Goldnuggets, Gold- und Silbermünzen
    • Kunstgegenstände, Gemälde, Antiquitäten, Unikate und sonstige Kostbarkeiten (z.B. Sammlerwertgegenstände, wie ungültige Sammlerbriefmarken, -münzen (ohne Edelmetallanteil), -banknoten und -telefonkarten)
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Januar 2013
  3. Silberheini

    Silberheini

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    Da nach Auffassung der BAFIN die DM ebenfalls noch gesetzliches Zahlungsmittel ist, stellt sich die von FooFighter aufgezeigte Problematik auch hier. Für ein verloren gegangenes "Germanisches Museum" 2,56€ erstattet zu bekommen, wäre alles andere als befriedigend.
     
  4. Münzadler

    Münzadler Moderator Mitarbeiter

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    Also ist eine 20 Goldmark 1905 mit VK-Preis 400,- im Paket zugelassen
    und auch mit 400,- versichert.
    Oder vertue ich mich da wieder?

    Habe mal DHL zum Thema angeschrieben:

     
  5. AM1978

    AM1978

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    Da muß ich jetzt wieder meine Vermutungen anstellen :schaem: (bin mir nach Durchsicht der AGB jedoch ziemlich sicher und würde mit DHL ggf. darum streiten, wenn diese es im Schadensfall anderes sehen würden):
    Wenn ich nachweisen kann (z.B. mittels einer Rechnung), daß die versendete Münze einen Verkaufswert von 400,- € hatte, dann werden mir diese auch erstattet (denn sonst müsste ich bei einem antiken Schränkchen auch nur den Holzpreis bekommen).
    Wenn die Münze jedoch einen Verkaufspreis von 501,- € hatte, dann bekomme ich überhaupt nichts, weil ich dann Verbotsgut gem. den DHL-AGB versendet habe.

    Die Antwort darauf wär interessant...
     
  6. Münzadler

    Münzadler Moderator Mitarbeiter

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    Schneller als ich dachte:
    Der wichtigste Satz für mich überhaupt:
    Edit:

    In meinem beispielhaften Fall ist es leicht da kein gültiger Nominalwert vorhanden,
    werde mich wohl mal erkundigen wie es mit den aktuellen 20er Goldies ausschaut.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Januar 2013
  7. FooFighter

    FooFighter

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    Hier sind wir aber wieder beim leidlichen Thema, ob es für alle Goldmünzen gilt oder nur für welche, die kein gültiges Zahlungmittel mehr sind. Denn genau das ist ja der Knackpunkt beim Widerspruch von Herrn Honscha. Dort wurde die Ablehnung ja eben genau damit begründet, dass es sich bei der dortigen Goldmünze um ein gültiges Zahlungsmittel handelt und somit nur der Nominalwert angerechnet wird.

    Aber ganz allgemein betrachtet ist das völliger Schwachsinn. Einzig logisch ist eigentlich der Rechnungsbetrag. Denn es betrifft ja nicht nur Goldmünzen, sondern auch sämtliche andere Münzen. Es kann doch nicht sein, dass ich einen PP-KMS Vatikan für 400 EUR verkaufe und versende, aber im Verlustfall nur 3,88 EUR erstattet bekomme.
     
  8. Eric7

    Eric7

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    Naja, die haben halt :respekt: vor einem Mod...:D;). Aber das betrifft halt nur die ungültigen Münzen. Interessant wäre es gewesen auch die deutschen Blättchen und Hunnies anzufragen. Schick doch denen auf die Antwort hin noch eine Mail und frage noch mal.
     
  9. FooFighter

    FooFighter

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    Eine gute Idee. Vielleicht bekommt Steffen ja eine andere Antwort als Herr Honscha. Das wäre interessant!
     
  10. Münzadler

    Münzadler Moderator Mitarbeiter

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    Werde mich später mal im "Fall Honscha" einlesen und dann den
    Kundenservice der DHL Vertriebs GmbH kontaktieren.

    Jetzt nicht mehr :gaehn:
     
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