www.honscha.de

(UK) Die 1-Pfund-Münze bekommt 12 Ecken

Dieses Thema im Forum "Münzneuheiten aus aller Welt" wurde erstellt von chrisild, 19. März 2014.

  1. Kronerogøre

    Kronerogøre

    Registriert seit:
    2009
    Beiträge:
    10.619
    Zustimmungen:
    8.922


    Immer diese Kellner :
    Aus der Presse:
    6.9.1878
    Geschäftsgeheimniß. In L. herrscht unter den Kellnern allgemein die Unsitte, stets nur so viel herauszugeben, daß noch 5 Pfennige fehlen und nach diesen so lange zu suchen, bis sie das Geld vom Gast geschenkt bekommen. Namentlich ein Kellner besaß in dem Suchen eine kolossale Fertigkeit. Ein Professor, Namens Müller, neugierig wie der Kellner es anstelle, daß er wirklich die 5 Pf. nicht fand, beobachtete ihn eines Abends und bemerkte, daß derselbe alle Fünfpfennigstücke, die er einnahm, in die Westentasche steckte, während das übrige Geld in die Hosentasche wanderte. Als er später zahlte, richtete er es so ein, daß ihm der Kellner herausgeben mußte. Natürlich konnte dieser mit dem besten Willen kein Fünfpfennigstück finden. Greifen Sie doch einmal in Ihre linke Westentasche, sagte der Professor lächelnd, vielleicht ist eins darin. Der Kellner flüsterte dem Professor in's Ohr: Sie sind wohl früher och 'mal Kellner gewesen?
     
    CMM85, FooFighter und Onkel Sam gefällt das.
  2. FooFighter

    FooFighter

    Registriert seit:
    2008
    Beiträge:
    4.826
    Zustimmungen:
    5.558
    Anhand des Dialekts würde ich mal auf Sachsen tippen. Somit steht das "L." bestimmt für Leipzig. :D
     
    Kronerogøre gefällt das.
  3. bayreuth

    bayreuth Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    2007
    Beiträge:
    3.330
    Zustimmungen:
    1.834
    Das könnte durchaus eine Absichtliche Masche sein, insbesondere wenn das Lokal stark von Touristen frequentiert ist, die nicht aus der Eurozone stammen, oder generell etwas mehr trinken. Wenn es nicht klappt, kann man sich vermutlich immer mit eigener Unachtsamkeit rausreden, wenn es klappt sind es 1,70 Euro Gewinn. Ungarn ist ja von Wien nicht allzuweit weg, da kriegt man bei der Bank rollenweise Nachschub. Ein geübter Kellner kann sich vermutlich so 50-100 Euro am Tag dazuverdienen wenn viel Betrieb ist. Ich kenne jemanden, wo mal gekellnert hat. Wenn jemand sturzbetrunken war am Rande des Einschlafens und kein Stammgast, wurde immer mehrmals abkassiert, und Rückgeld nach eigenem Ermessen gegeben. Auch beliebt waren extra Striche auf dem Deckel für die Gäste die besonders lange geblieben sind und sich nicht gemerkt haben wieviel sie schon gesoffen hatten. Pro Abend hat die Dame neben dem normalen Trinkgeld von ca. 40 Euro (das war schon mehr als der Arbeitslohn) ca. 100-200 Euro ergaunert. Und das war zu einer Zeit vor den großen Touristenströmen, allerdings auch vor Kassenzettelpflicht und Überwachung durch den Betreiber. Die Forintmasche ist hingegen weniger illegal, aber umgeht elegant die Kassenzettelpflicht und Betreiberüberwachung, weil die Kasse ja stimmt am Ende.
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese Ihrem Erleben anzupassen und Sie nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn Sie sich weiterhin auf dieser Seite aufhalten, akzeptieren Sie unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden