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Versand aus den USA / Grüner Punkt?

Dieses Thema im Forum "Versand" wurde erstellt von B555andi, 10. März 2019.

  1. B555andi

    B555andi Moderator Mitarbeiter

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    Das ist massiv übers Ziel hinausgeschossen. Aber der Perfektionismus liegt uns ja im Blut...

    Wenn eine Registrierung unterhalb einer Geringsfügikeitsgrenze kostenfrei ohne Mitgliedschaft im z.B. Grünen Punkt erfolgen könnte, wäre das vielleicht noch vertretbar. Na ja, eigentlich wieder doch nicht. Man will genaueste statistische Daten erhalten ohne die Folgen, die man woanders verursacht, zu berücksichtigen. Die kleinen Händler hatten vermutlich im Gesetzgebeungsverfahren keine Lobby...
     
  2. bayreuth

    bayreuth Moderator Mitarbeiter

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    Dahinter steckt die Lobby des stationären Handels in Deutschland (weil Online kann man ja hierzulande nur begrenzt). Der Münzhändler aus dem Ausland ist da nur ein Kollateralschaden. Hierzulande sind die Preise für allerlei Kleinartikel insbesondere im Elektronikbereich astronomisch hoch. So hoch, dass es sich lohnt, selbst für kleine Sachen das Zeug um die halbe Welt zu senden. Das ist natürlich den Betroffenen ein Dorn im Auge, weil es kann ja nicht sein dass der Kunde woanders seine Sachen billiger bekommt. Von der Regierung wird sowas gerne gedeckt, weil erstens "hilft" man sich ja gerne gegenseitig mit Jobs im Tausch gegen geeignete Gesetze, und zweites fallen mehr Steuern an wenn der Kunde überteuert in Deutschland kauft, statt günstig im Ausland, selbst wenn das zu verzollende Zeug ordnungsgemäß deklariert ist.
     
    redlock und B555andi gefällt das.
  3. bugi1976

    bugi1976

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    ich könnte gerne mit einer österr. Adresse aushelfen - aber die Post verlang viel Geld für die Zollbeschau...
     
  4. chrisild

    chrisild Sammler :)

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    Hab' glücklicherweise noch keine unangenehmen Erfahrungen mit diesem Gesetz gemacht :) und mich deshalb nicht eingelesen. Aber hier zum Beispiel steht: "Importierte Waren aus dem Ausland: Dem Gesetz nach gilt derjenige als Erstinverkehrbringer, der die Waren gewerbsmäßig in den Geltungsbereich des Verpackungsgesetzes einführt. Importiert ein Onlinehändler z.B. Waren aus China, ist er verpflichtet das gesamte Verpackungsmaterial zu lizenzieren." Wäre dann nicht der deutsche Empfänger einer Sendung aus den USA, und nicht der in den USA sitzende Verkäufer, der "Erstinverkehrbringer"?

    Tschüs,
    Christian
     
  5. B555andi

    B555andi Moderator Mitarbeiter

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    Meines Erachtens Nein, denn dem Endverbraucher (also deutschem Empfänger) fehlt die Eigenschaft der Gewerbsmäßigkeit.
     
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