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Versuch Falschgeld zu verkaufen?

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Vielen Dank für die rege Diskussion, das war aufschlußreich!
 
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Ich denke hier handelt es sich um "Sortierabfall" aus dem Münzrecycling.

Die Geldrecyclers beziehen ihre lösen Münzen meist von Automatenbetreiber (Zigaretten, Fahrkarten, Parkscheine oder andere Verkaufsautomaten) und verarbeiten diese zu Wechselgeldrolllen ("Recyclingrollen", Aufdruck DE und viele Zahlen). Der Vorgang ist automatisiert und erfolgt in von der BuBa zugelassenen gekapselte Maschinen (kein undokumentierter Zugriff durch Menschen nach dem Einfüllen möglich).

In die Rollen kommen nur echte und umlauffahige Münzen des gleichen Nominale. Alles andere (Nichtmünzen, Fremdmünzen, falschgeldverdächtige und beschädigte Münzen werden in diversen Fraktionen ausgeworfen.

Die falschgeldverdächtigen müssen an die BuBa abgeliefert werden (wird streng kontrolliert).
Die "nicht mehr Umlauffähigen" können bei der BuBa zum Umtausch eingereicht werden, aber ersetzt (umgetauscht) werden nur die, die "nicht mutwillig beschädigt wurden, und ... die BuBa erhebt anders als bei Privatpersonen hierfür Gebühren ("Grundgebühr" pro Lieferung und eine weitere nach Stückzahl (egal ob die Münze umgetauscht wird oder nicht!). Sind aber nur wenige Umtauschfähige darunter, dann kann die ganze Aktion schnell mehr kosten als Einbringen.

Was geschied dann mit den Münzen?

Sehr interessante Infos, danke!

Was mich aber wundert bezüglich deformierten Münzen, diese dürften die Automaten doch gar nicht erst akzeptieren.

Mir kam ein weiterer Gedanke: Vielleicht stammen diese Münzen aus dem Recycling von alten Autos. Diese werden ja gepresst und geschreddert. Das könnte dann auch mögliche gröbere Beschädigungen erklären. Wenn man diese Münzen dann sammelt und mit dieser Begründung bei der Bundesbank abgibt, sollte doch der Nennwert trotzdem erstattet werden können.

Es würde auch erklären, dass da offenbar keine 1, 2 und 5 Cent dabei sind, weil diese mit dem anderen Eisen/Stahl per Magnet rausgezogen und gar nichr erst als Münzen erkannt werden.
 
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Einige scheinen hier davon auszugehen, daß die Münzen tatsächlich bei der BuBa umtauschbarbsind. Ich nicht.

Warum sollte jemand dann nicht selbst umtauschen sondern stattdessen die Münzen mit deutlichem Abschlag zum Nominal zum Kauf anbieten. Gründe wären;
1. Die Münzen sind nicht mehr umtauschfähige bzw. wurden bereits beim Umtausch abgelehnt.
2. Die Kosten für einen Umtausch (evtl. nur teilweise möglich), sind höher als der Abschlag.
3. Das ist ein Betrugsversuch, z.B. Kaufpreis kassieren und nicht zahlen,.
4. Der Anbieter ist geisteskrank oder ein Troll.
 
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Moin, das würde aber seitens des Anbieters bedeuten, das Ware angeboten wird, die zu dem angegebenen Beispielzweck
( in Verkehr bringen über Geschäfte) nicht geeignet ist. Stellt sich die Frage ob das Betrug ist oder nur Nepp?
 
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Vermutlich wird die Bundesbank die beschädigte und teils nicht mehr umlauffähigen Münzen - zumindest in dieser Größenordnung - nicht eintauschen.
Warum also nicht an einen kleinen, bargeldintensiven Betrieb verkaufen, der die Münzen einzeln wieder in den Umlauf gibt? Am Ende profitieren Verkäufer und Käufer von diesem Angebot gleichermaßen. Die beschädigten Münzen landen dann vermutlich wieder einzeln bei der Bundesbank, wo sie wahrscheinlich aus Kulanz den privaten Kunden gegenüber dann doch eingewechselt werden.
 
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Ich denke sogar, das die Bundesbank verpflichtet ist, beschädigtes und nicht mehr umlaufgeeignetes Geld nach Prüfung der Echtheit einzutauschen, wenn es sich nicht um bereits entwertete Münzen handelt.

 
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Ich denke sogar, das die Bundesbank verpflichtet ist, beschädigtes und nicht mehr umlaufgeeignetes Geld nach Prüfung der Echtheit einzutauschen, wenn es sich nicht um bereits entwertete Münzen handelt.


Bei Münzen gilt das aber nicht für "mutwillig beschädigte" Münzen.
 
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Bei Münzen gilt das aber nicht für "mutwillig beschädigte" Münzen.

Das stimmt schon, aber wenn sie aus dem Recycling stammen, sind diese dann mutwillig zerstört? Ich definiere mutwillige Zerstörung, wenn ich die Münze vorsätzlich und bewußt zerstöre. Z.B. bohre ich ein Loch in die 2er Grace Kelly , damit ich diese am Lederband um den Hals hängen kann, ist diese dann wohl nicht tauschfähig.
 
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Das stimmt schon, aber wenn sie aus dem Recycling stammen, sind diese dann mutwillig zerstört? Ich definiere mutwillige Zerstörung, wenn ich die Münze vorsätzlich und bewußt zerstöre. Z.B. bohre ich ein Loch in die 2er Grace Kelly , damit ich diese am Lederband um den Hals hängen kann. Die ist dann wohl nicht tauschfähig.

Die umzutauschenden Münzen müssen nicht erst mutwillig zerstört sein, damit die BuBa den Umtausch ablehnen kann. Eine solche Ablehnung erfolgt auch bei Münzen, "die [...] durch ein Verfahren verändert wurden, bei dem eine Veränderung zu erwarten war" (Beschädigtes Geld). Beim Durchlaufen eines (wie auch immer gearteten Recyclings) ist mit einer solchen Veränderung durchaus zu rechnen.
 
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