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Versuch Falschgeld zu verkaufen?

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...Beim Durchlaufen eines (wie auch immer gearteten Recyclings) ist mit einer solchen Veränderung durchaus zu rechnen.

Das ist natürlich richtig. Aber dennoch wird es einen Ermessensspielraum geben.

Als Mitarbeiter/ Betreiber einer Müllverbrennungsanlage oder eines Schrottplatzes weiß man erfahrungsgemäß zwar, dass da auch Münzen im Müll bzw. in den verschrotteten Autos drin sind. Garantiert ist es aber dennoch nicht immer.
Die Recyclingabläufe sind ja festgelegt und werden eben so durchgeführt. Am Ende bleibt die Asche des verbrannten Mülls übrig. Bei den Autos bleiben viele zerschredderte Kleinteile, die dann weiter sortiert werden. Das ganze Eisen wird mit dem Magnet rausgezogen. Damit sind schonmal die Münzen bis 5 Cent raus und gehen vermutlich mit den vielen anderen Eisenteilen wieder in die Schmelze, ohne dass es weiter auffällt. Aber auch die anderen Teile (Stoff, Gummi, Glas, Buntmetalle usw.) werden weiter sortiert und die Münzen ab 10 Cent landen dann beim Buntmetallschrott z.B. zusammen mit Kupferteilen und da finde ich es doch legitim, die Münzen da heraus zu sortieren. Manche werden noch so für den Umlauf geeignet sein, andere Münzen sind mehr oder weniger stark beschädigt.

Vermutlich ist es aber wirklich auch abhängig von der Menge und Häufigkeit, wie oft man solche Münzen bei der Bundesbank abliefert. Und vom Mitarbeiter, der sie entgegen nimmt.

Ganz klar mutwillig beschädigt sind m.E. hingegen durchlöcherte oder zersägte Münzen oder eben auch vergoldete.
 

bayreuth

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Die umzutauschenden Münzen müssen nicht erst mutwillig zerstört sein, damit die BuBa den Umtausch ablehnen kann. Eine solche Ablehnung erfolgt auch bei Münzen, "die [...] durch ein Verfahren verändert wurden, bei dem eine Veränderung zu erwarten war" (Beschädigtes Geld). Beim Durchlaufen eines (wie auch immer gearteten Recyclings) ist mit einer solchen Veränderung durchaus zu rechnen.
Stimmt. Gelocht kann man vergessen, verbogen ab einem gewissen Grad dass es auffällt auch (wieder geradebiegen braucht schon eine Spindelpresse o.ä., viel Aufwand für ein 50 Cent Stück; bei 5 DM ggf. aber lohnenswert). Kerben und starke Schläge, die bei harter Behandlung (Auto fährt rüber, Asphaltreibung) entstehen könnten gehen (sofern man nicht Kistenweise davon hat).
Recycling-Ware kann man also im Automaten probieren (bei verbogenen Stücken sollte man es nicht probieren, weil wenn der Münzeinwurfschlitz verstopft hat man den Automaten ruiniert), bzw. einzeln mit Untermischen beim bezahlen (idealerweise in dunkler Umgebung). Wer viel mit Münzen zahlt wird sie wohl irgendwann los, muss aber ggf. ab und zu Fragen beantworten.
 
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Falschgeld ist Falschgeld, egal ob 1Cent Stück oder 500Euro Schein.
Das Angebot scheint durchaus erstmal verdächtig, sollte gemeldet werden.
Wenn es angezeigt wird, wird es auch verfolgt.
Was auf den Bildern zu sehen ist, hat ja vielleicht auch garnichts mit dem zu tun was man eventuell bekommt.
 
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Falschgeld ist Falschgeld, egal ob 1Cent Stück oder 500Euro Schein.
Das Angebot scheint durchaus erstmal verdächtig, sollte gemeldet werden.
Wenn es angezeigt wird, wird es auch verfolgt.
Was auf den Bildern zu sehen ist, hat ja vielleicht auch garnichts mit dem zu tun was man eventuell bekommt.
Naja, so schnell kann man in Deutschland „unter Verdacht“ kommen. Auf den Bildern war erstmal kein Falschgeld zu sehen! Und wenn jemand die deformierten Stücke zum halben Preis verkauft oder gar verschenkt, ist das doch seine Sache. Vielleicht hat er die Stücke bisher auf Grund, dass sie nicht mehr gültig sind, nicht losbekommen und hatte dann diese Idee - wer weiß - vielleicht ist es ja auch anders. Die Wahrheit wird nur der Anbieter wissen - das Ganze polizeilich zu melden, halte ich für etwas oberlehrerhaft!
 

bayreuth

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Falschgeld ist Falschgeld, egal ob 1Cent Stück oder 500Euro Schein.
Das Angebot scheint durchaus erstmal verdächtig, sollte gemeldet werden.
Wenn es angezeigt wird, wird es auch verfolgt.
Was auf den Bildern zu sehen ist, hat ja vielleicht auch garnichts mit dem zu tun was man eventuell bekommt.
Dann kannst du gleich alle privaten Onlineauktionen und Händler anzeigen. Wer kann sicher sein dass dort das geliefert ist was auf dem Bild ist....
Kann schnell nach hinten losgehen, Stichwort Verleumdung, wenn man sowas ohne stichhaltige Beweise macht (Wenn auf dem Foto keine Fälschungen klar erkennbar sind, hast du keine Grundlage). Je nachdem wie gründlich die Örtlichen Polizisten sind kommt aber nach der Anzeige entweder einer zur Klärung des Sachverhaltes (nach in Erfahrung bringen der Adresse) herausgefahren, oder der Verkäufer kriegt eine Hausdurchsuchung und damit verbundenen Streß.
 
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Euren Glauben an das Gute in allen Ehren, aber für mich riecht das....
 

bayreuth

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Euren Glauben an das Gute in allen Ehren, aber für mich riecht das....
Bilder, Beschreibung und Expertenmeinung sagen Beschädigte Münzen, möglicherweise nicht mehr Rollen oder Automatentauglich.
=> Anfragen ob es echtes Geld ist, wenn ja, bestellen, wenn dann nix oder falsches kommt, Anzeigen.
Alternativ selbst abholen gegen Bargeld vor Ort in Schwandorf.
 
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Ich vermute, dass es sich um Münzen handelt, die aus Müllverbrennungsasche mit einem Magneten (zusammen mit anderem Metall) herausgezogen, händisch separiert und dann mit Säure und / oder mechanisch gereinigt wurden.

Ich selbst habe im Lauf der Zeit einige Kanidaten (10- und 20 Cent-Münzen) aus dem Umlauf gefischt, die teils eine dicke Patina und Spuren von Hitzeeinwirkung aufweisen.

Früher - zu DM-Zeiten - lagen Münzen oft einfach in der Asche; meist weggeworfenes Geld aus Urlauben. Aber auch beispielsweise schwarz-braun gebrannte 1-DM-Münzen (wenn auch seltener). Ich hatte mal als Student einen zerbrochenen und zerdrückten Goldring, Herrenring, der Stein war natürlich weg, insgesamt 12 g 585er mit ebenfalls brauner Brandpatina in MV entdeckt....

Es gibt genug "richtige" i.S. von eindeutig erkennbaren Fälschungen, um die sich Kripo und Falschgeldstelle der Dt. Bundesbank kümmern können.....
 

bayreuth

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Ich vermute, dass es sich um Münzen handelt, die aus Müllverbrennungsasche mit einem Magneten (zusammen mit anderem Metall) herausgezogen, händisch separiert und dann mit Säure und / oder mechanisch gereinigt wurden.
Ja nee, is klar. Ein Magnet, der die stählernen Centstücke liegen lässt und das UNMAGNETISCHE nordische Gold mitnimmt. Bleib lieber bei deiner Impfstoffrecherche, bevor du die Physik ebenfalls neu erfinden willst...
(Müllverbrennung hat erst einen großen Magneten vor dem Ofen für grobes Eisen, danach werden die Rückstände zunächst über ein grobes Sieb gegeben um größere Buntmetallreste und Steinbrocken abzufiltern (die Euromünzen und Kleine Brocken fliegen da mit durch, dann kommt je nach Anlage ggf. noch ein Windsichtverfahren um die leichte Asche vom Grobgut zu trennen, wo dann händisch (oder automatisch mit Computerunterstützung) noch das restliche Metall aussortiert wird, unter anderem die Euromünzen. Ggf. lässt man auch über die Asche nochmal einen Magneten drüber für Nägel etc., 10, 20 und 50 Cent bleiben aber garantiert liegen, bei 1+2 Euro ist die Anziehung deutlich geringer als bei Eisen, d.h. die bleiben nur haften wenn sie fast in direktem Kontakt sind (Eisenteile "springen" hoch).
 
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