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Von diesen Ebay-Angeboten die Finger weg

Dieses Thema im Forum "Deutschland von 1871 bis 1948" wurde erstellt von Kronerogøre, 8. September 2010.

  1. Fusselbär

    Fusselbär

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  2. bernwetz

    bernwetz

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  3. Hsv1896

    Hsv1896

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    für einen privaten VK ist diese beschreibung aber noch erträglich.
    "belegstück" sollte gemeinhin verständlich sein.
     
  4. Bergfreund

    Bergfreund

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    Wenn man ehrlich ist und nicht darauf hofft, dass es jemand übersieht, könnte man auch einfach Worte wie "Nachprägung", "Fälschung" oder "Kopie" benutzen. Und zwar am besten deutlich und möglichst schon in der Überschrift, dann brauchen Sammler auf der Suche nach echten Münzen sich diese Angebote gar nicht ansehen und können sich die Zeit sparen.
    Diese Worte scheinen die meisten aber nicht zu kennen. Ich wundere mich oft, wenn jemand einen Seitenlangen Text mit allen Details, die ihn als Verkäufer schützen, deutlich ausformuliert und dann ausgerechnet das Wort "Nachprägung" in der Beschreibung ganz klein und schamhaft als "NP" abgekürzt und irgendwo in dem ganzen Text versteckt wird. Für den ganzen anderen, als Beschreibung überflüssigen Text war aber Zeit. Der Dummenfang hat schon System, die Leute wollen bewusst unehrlich sein, sich dann aber doch irgendwie noch absichern. Eine sehr unangenehme Masche, die auf charakterlich sehr unangenehme Menschen schließen lässt. Leider habe ich das Gefühl, dass das sehr viele sind.
     
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  5. kleinerAdler

    kleinerAdler

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  6. purzelchen

    purzelchen

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    Belegstück bedeutet nicht automatisch Fälschung oder Nachprägung. Rein rechtlich hat er die Münze als echt verkauft und eröffnet dem Käufer damit auch gewisse Möglichkeiten. Die nicht öffentliche Käuferliste lässt allerdings darauf schliessen, dass er das Teil an sich selbst verkauft hat.
     
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  7. Hsv1896

    Hsv1896

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    das ist doch alles völlig unstrittig, längst bekannt und doch letzten endes absolut nutzlos. es wird nicht besser.

    aber hier kommt doch auch definitiv kein unwissender käufer daher und kauft einfach mal zur goldanlage, quasi 'zufällig', eine 10 mark sachsen-coburg-gotha.
    nach sowas wird absolut gezielt von sammlern gesucht und nicht selten dankend angenommen.
    und dann halt 500 statt 3000-4000 euro für so ein teil zu bezahlen, scheint sich für manche zu lohnen.
     
  8. Bergfreund

    Bergfreund

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    Ich hatte das sogar eigentlich immer so verstanden, dass "Belegstück" eben genau keinesfalls "Fälschung" oder "Nachprägung" bedeutet, sondern es sich bei einem Belegstück immer um eine echte Münze handelt, die nur eben durch Beschädigung - sei es durch mechanische, thermische oder chemische - so stark in der Erhaltung beeinträchtigt ist, dass sie eigentlich nicht sammelwürdig ist. Aus Gründen der Seltenheit oder mangels eines besseren Exemplars kann man sie sich aber als Beleg für die Existenz dieser Münze trotzdem in die Sammlung legen. In der Hoffnung, mal ein besseres Stück zu finden.
    Eine Nachprägung oder Fälschung belegt aber ja nichts, so ein Stück kann ein reines Phantasieprodukt sein. Ein "Beleg" für die Existenz einer bestimmten Münze kann immer nur eine echte Münze sein.
    Ich denke eher, dass auch dieser Begriff als ein Euphemismus für "Fälschung" verwendet wird, um den Käufer über die Wertlosigkeit des angebotenen Objekts hinwegzutäuschen. Die Verwendung des Begriffs "Belegstück" für eine unechte Münze ist meiner Meinung nach aber falsch.
     
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  9. Fusselbär

    Fusselbär

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  10. Fusselbär

    Fusselbär

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