Warum großer weißer Streifen auf Münzen diesen Typ's?

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Raphael

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Es kann an der Aufbewahrung liegen. Die Kunststofftaschen haben einen Einstecklasche, so ergibt sich an dieser Stelle ein "Dreifachschutz" und die Münze wird ein wenig besser gegen das Licht geschützt.
 
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Ja, sowas ähnliches habe ich mir uch schon gedacht, aber es kommt ja nur bei diesem Münztyp vermehrt vor und nicht bei anderen.
Wurden sie vielleicht bei einem Sammler gehortet?
Aber das müssen dann ja hunderte gewesen sein, da ich meine 2,3 und 5 mark bei verschiedenen Händlern gekauft habe, aber alle drei dieses Merkmal aufweisen.
 

moppel65

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Das sieht mir ziemlich eindeutig nach den spuren eines Tesa-Streifens aus. Wenn noch Rückstände auf der Münze sind, dann lassen die sich recht einfach mit Alkohol entfernen.
Früher gab es viele dieser Eindrückpappen. Damit nichts rausfällt, wurde gerne mal ein Tesa-Streifen zur Fixierung benutzt.
 
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Vielen dank für die Antwort, mich interessiert aber mehr warum diese Streifen vermehrt gerade bei dieser Münzart auftreten und nicht so häufig bei anderen?
 

moppel65

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wenn meine These stimmt, dann frag am besten die, die diesen Mist veranstaltet haben. :D
 
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Das ist mir speziell bei diesen bayerischen Münzen auch schon aufgefallen.
Da sollten wir mal pipdurex fragen, der müsste sich als Bayernspezialist da auskennen
 
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gut, dass ich nicht der einzige bin, dem das aufegfallen ist:)

@hegele Kannst du denn bitte pipdurex fragen? Ich kenn ihn leider nicht.


Was mir auch aufegfallen ist, dass diese Streifen unterschiedlich breit sind, ich stelle entweder noch gleich oder morgen Fotos rein, Scans kann ich leider erst morgen machen, mal sehen, ob überhaupt was auf den Fotos/Scans zu erkennen ist.

Edit:
Hab mal ein paar Fotos gemacht, von oben nach unten 5,3 und 2 Mark.
Diesen Streifen habe ich bei keiner anderen Münze.

DSC07344.JPG
DSC07349.JPG
DSC07350.JPG

Hier auch nochmal eins von ebay :
http://cgi.ebay.de/LANZ-Bayern-Prinzregent-Luitpold-2-Mark-1911-D-SD390_W0QQitemZ230367008567QQcmdZViewItemQQptZM%C3%BCnzen_Medaillen?hash=item35a2f19737&_trksid=p3286.c0.m14

http://cgi.ebay.de/Bayern-2-Mark-19...llen?hash=item518b762b51&_trksid=p3286.c0.m14

Grüße Alex
 
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Diese hellen Streifen treten nicht nur bei diesem Münztyp, sondern auch bei Otto und Ludwig III auf.
Ursache aus meiner Erinnerung (Quelle jetzt leider nicht gefunden):
Nach der Produktion wurden die Münzen zu Zählzwecken gestapelt und nach einer bestimmten Anzahl Münzen ein weißer Papierstreifen zwischen 2 Münzen gelegt. Die chemische Zusammensetzung des Papiers ist für diese Streifen auf vielen bayer. Silbermünzen dieser Zeit ursächlich.

Vielleicht hat jemand noch genauere Informationen hierzu.
 
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Die Erklärung mit dem Papierstreifen klingt ganz plausibel.
Das hab ich mal ausprobiert -> bei einem Stapel von 100 Münzen bei jeder zehnten einen Papierstreifen eingelegt, da fing der Turm ganz schön an zu wackeln - also ziemlich unwahrscheinlich.

Aber auch nichts wissen, kann ich schon sehr viel,

(eine Vermutung!!) in den Münzstätten wurden die Silberbarren für die Zainen selber legiert und gegossen. Wenn die Knüppel liegend gegossen wurden (in Karlsruhe wurden sie stehend gegossen) könnte sich an der Legierung etwas getan haben. Die hellen Streifen sehen mir nach einer etwas höheren Silber Legierung aus, die ein anderes Patinierungsverhalten hat.
Legiert wurde damals einfach mit der Waage - 100 Kilo Kupfer zu 900 Kilo Silber - und fertig war die Schmelze.
Englische Münzen mit .925 patinieren auch etwas anders als die Deutschen mit .900.

Muenzstätte-Zaine.jpg Aber das muss nicht die Erklärung sein :mad:

Gruß diwidat
 
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