Warum großer weißer Streifen auf Münzen diesen Typ's?

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Hmmm, eine PP Münze.
Dann taugt die Theorie mit dem Gummiband um die Rolle wohl zur Erklärung des Phänomens nicht recht. PPs waren ja nie im Umlauf und sind in der Regel sehr vorsichtig und pfleglich behandelt worden. Also muss der Streifen herstellungsbedingt sein.
Eventuell liefen die Ronden bei der Zuführung in die Prägemaschine ja über ein Rad, dünnes Band oder durch eine Walze, die pernenent geölt wurde und daher immer auf einem Streifen eine leichte Ölspur hinterlassen hat.
Da Öl bekanntermaßen nicht komprimiert werden kann ist es beim Prägen dann evtl stark mit der Münzoberfläche "verklebt" worden, weshalb es so lange auf den Münzen gehalten hat und im Umlauf nicht so schnell abgerieben wurde....


Das klingt plausibel. Das bringt mich auf eine Idee: Kennt jemand einen zeitgenössischen Film über das Beizen und/oder Reinigen von Ronden? Das wäre ein Ansatzpunkt. Vielleicht wurden diese Stellen aus irgendeinem Grunde von der herkömmlichen Methodik außen vor gelassen.
 
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Das klingt plausibel. Das bringt mich auf eine Idee: Kennt jemand einen zeitgenössischen Film über das Beizen und/oder Reinigen von Ronden? Das wäre ein Ansatzpunkt. Vielleicht wurden diese Stellen aus irgendeinem Grunde von der herkömmlichen Methodik außen vor gelassen.
In diesen britischen Filmen aus den 20er- bis 50er Jahren wird die herkömmliche Münzherstllung dokumentiert. In einem der Filme erkennt man sehr gut Streifen in den Rollen, mit denen die Zaine gestreckt werden.Ich hatte das weiter oben schon mal angesprochen:
Sovereignprägung in der Royal Mint 1957
 
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kannte ich noch gar nicht. Vielen Dank!
Gern geschehen. Man beachte im Farbfilm u.a. die öligen Hände des Arbeiters, der an der Prägemaschiene steht. Sicher nicht der einzige Punkt der Produktionsstrecke, an der die Münzen mit Schmiermitteln in Berührung kommen.
 
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Das kann sehr gut sein! Dann werden diese öligen Hände quer über die Zainstreifen gerieben, um sie zu greifen. Was mich bei den "weißen Streifen" immer gewundert hatte, war, dass sie oft unregelmäßig dick waren. Das würde mit den Ölhänden erklärt werden. Wahrscheinlich wurde in München gerne "ölig" gearbeitet, bzw. der entsprechende Mitarbeiter hat seine Hände oft nicht so sauber gehalten, wie es Standard sein sollte. Mal schauen, ob ich da mehr herausfinden kann.
 

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Ich kann mir die Geschichte mit den öligen Fingern ehrlich gesagt nicht vorstellen. Das wäre mir einfach zu viel Zufall, dass dann der weiße Streifen immer ziemlich genau mittig über die Münze verläuft.
 
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