Warum großer weißer Streifen auf Münzen diesen Typ's?

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Ich kann mir die Geschichte mit den öligen Fingern ehrlich gesagt nicht vorstellen. Das wäre mir einfach zu viel Zufall, dass dann der weiße Streifen immer ziemlich genau mittig über die Münze verläuft.
Ist dem so?
 

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Den Streifen avers finde ich besonders interessant, weil man da sieht, dass dieser ganz viele exakt parallele feine Linien hat. Wo ich mich nun wieder frage, was das sein kann.
 
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Ich hatte vor vielen Jahren mal geschrieben, dass sich kreuzende weisse Streifen in Norwegen und Dänemark bei den Zweikronenstücken ( 800/1000 fein ) auftreten. Die Erklärung lautet, dass diese Münzen in Stapeln zu zehn Stück mit zwei kräftigen Gummibändern gebündelt wurden. In diesem Zusammenhang möchte ich gern diese Gedenkmünze zeigen. Da es sich hier um eine beliebte Jubiläumsmünze handelt, di seit 1914 gesammelt wird, halte ich es für unwahrscheinlich, dass das Stück lange so aufbewahrt wurde. Also muss die Reaktion auf der Münzoberfläche in kurzer Zeit vonstatten gehen.
9656.jpg
 
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Ich nicht. Wenn es Justirspuren sind, warum sind die grünlichen Ablagerungen, die wir von einer Lagerung in Weichmacher-haltigen Folie kennen, nur im hellen Streifenbereich zu finden?

Die gezeigten Münzen bestärken mich nochmals, dass es etwas chemisches sein muss. Interessant ist der Hinweis auf die Streifen innerhalb der Steifen. Das würde meiner Ansicht nach die Applikation eines Art Bandes (Tesa-Streifen) ausschließen.
 
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Haben wir schon einmal an Münzkrüge oder Münzteller gedacht? Womit wurden die Münzen befestigt? Gips, Mörtel, Speiß? Oder moderner: Silikon? Wenn man die Münzen dort wieder entfernen will, ist das Metall darunter "frisch" und anfällig für Korrosionen. So auch wie im Beispiel von bernwitz (#222).

Gibt/gab es speziell in Bayern bestimme Hochzeitsbräuche? Ein kulturelles Überbleibsel einer früher üblichen Mitgift, wobei man Münzen integrierte?
 
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Haben wir schon einmal an Münzkrüge oder Münzteller gedacht?
Interessante Idee, aber dagegen spricht meiner Meinung nach die Häufigkeit, mit der man solche Stücke findet. Dieser Streifen ist bei in München hergestellten Münzen, wenn sie denn eine Patina haben, eher die Regel als die Ausnahme. Daher denke ich schon, dass da irgendwas bei der Herstellung passiert sein muss.
 
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