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Was mit dieser Münze passiert

Dieses Thema im Forum "Fehlprägungen, Varianten und Variationen" wurde erstellt von Hermy, 23. März 2018.

  1. Handzumgrus

    Handzumgrus

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    Sowohl im Schön, als auch im Jaeger steht es drin. So oder so ähnlich.
    Auf Numista musste ich aber erst mal etliche Seiten von 1 und 2 Euro Münzen editieren um die Falschangaben zum Pillenmatrial auszubessern.

    Jäger schreibt zu den 1€ Münzen: "Ring: Cu 750 / Zn 200 / Ni 50; Pille: Ni, mit Cu 750 / Ni 250 beschichtet".
    Schön (kleiner deutscher Münzkatalog) schreibt: "N-Me / N, K-N plattiert".

    Gruß

    Lars
     
  2. navada51

    navada51

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    beides nicht korrekt.
     
  3. Handzumgrus

    Handzumgrus

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    Wieso nicht?
    "Ni, mit Cu 750 / Ni 250 beschichtet" stimmt doch. Da wird nicht spezifiziert wie dick die Beschichtung ist und ob die Beschichtung die Pille komplett umschließt oder nur "oben und unten". Man kann durchaus diese art der Beschreibung als Magnimat erkennen.

    "N, K-N plattiert" trifft es sogar noch besser. Auch da ist nicht genannt wie dick welche der Schichten ist. Einfach nur, was innen und was außen ist.
    Ist für mich jedenfalls auch klar als Magnimat erkennbar.
     
  4. varukop

    varukop

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    Moin Moin,

    "ein wenig" ;) verspätet , aber.......

    Vorab die Angaben, wie sie bei den beiden in Frage kommenden Nominalen von der Bundesbank formuliert werden:
    • 2 Euro außen: Kupfer-Nickel, innen dreischichtig: Nickel-Messing, Nickel, Nickel-Messing (schwach magnetisierbar)
    • 1 Euro außen: Nickel-Messing, innen dreischichtig: Kupfer-Nickel, Nickel, Kupfer-Nickel (schwach magnetisierbar)
    ---> M.E. hat navada51 schon recht, wenn er schreibt:
    Die Angaben sind bei Jaeger nicht exakt genug oder unter Einbeziehung der Angaben im "Schön" beides nicht korrekt

    Damit meine ich den für diesen Fall gewählten Begriff "mit ....... beschichtet", bei dem die beidseitige jeweils "dicke Cu/Ni Beschichtung" immerhin ca. 90% des Gesamtgewichtes ausmacht. Bei dem Begriff Beschichtung würde ich grundsätzlich erst einmal an einen Kern mit einem dünnen Überzug (oder einer dünnen Auflage) denken (siehe auch *).

    Letzteres sehe ich nicht so „klar“, denn diese Bezeichnungen muss man eher als "sehr unglücklich", im Grunde sogar als falsch bezeichnen.
    * Unter einer Plattierung versteht man in der Metallverarbeitung grundsätzlich das Abdecken eines unedleren Grundmaterials mit einer ein- oder beidseitig mechanisch angebrachten dünnen Metallauflage aus edlerem Material.
    Bei der Rondenherstellung wird dieses durch Verwalzen der entsprechenden Schichten bei speziellen Bedingungen und evtl. Nachbearbeitung(en) erreicht (z.B. DM-Währung: bei 1 bis 10 Pfennig).
    Bei dem Werkstoff "Magnimat" liegt aber eindeutig keine Plattierung vor, denn das als dünner Kern verwendete Ni ist als edler einzustufen als die beidseitig befindliche Legierung aus Cu/Ni. D.h., es liegt bzgl. edel / unedel der umgekehrte Fall vor, so dass der Begriff Plattierung m.E. schon deshalb hier keine Anwendung finden dürfte.

    Eine Materialangabe für die 2 DM-Stücke ab Adenauer und die 5 DM-Stücke J 415 - wie z.B. "Magnimat" (Cu/Ni//Ni//Cu/Ni) - wäre die richtige(re).
     
    Srolly und BGK gefällt das.
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