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Welche Münzenliteratur habt ihr in euerem Besitz ?

Dieses Thema im Forum "Literatur" wurde erstellt von Kempelen, 29. Juni 2014.

  1. nothing_but_me

    nothing_but_me

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    Hey Leute =)

    Bei mir gibt's wieder was Neues. Habe am Wochenende in nem Antiquariat in Goslar mega Glück gehabt:

    Lange, Kurt
    Münzkunst des Mittelalters
    Dieterich'sche Verlagsbuchhandlung | Leipzig | 1942

    Jindřich, Marco
    Münzzeichen aus aller Welt
    Artia Verlag | Prag | 1982

    Haupt, Walther
    Sächsische Münzkunde – Text
    VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften | Berlin | 1978 (2. Druckquote der 1. Auflage von 1974)

    Haupt, Walther
    Sächsische Münzkunde – Tafeln
    VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften | Berlin | 1978 (2. Druckquote der 1. Auflage von 1974)

    Fengler, Heinz/Gierow, Gerhard/Unger, Willy
    Lexikon der Numismatik
    Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen | Berlin | 1977 (2. Auflage von 1976)

    Bei dem Lexikon lagen sogar noch drei Postkarten bei.

    Da der Händler nicht auf Numismatik fixirt war, hab ich nur knapp 50 € bezahlt ^^

    Nun gab es nur ein großes Problem: Bis auf das Zweite, sind alle Bücher ganz schön wuchtig und es hat das ganze Wochenende durchweg geregnet. Zum Glück konnte ich alles heil und trocken transportieren.

    Beste Grüße von mir =D
     

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    Zuletzt bearbeitet: 13. März 2019
  2. issyr7

    issyr7

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    Neuzugang bei mir: Dethlefs, G., Münzen und Medaillen auf die Wiedertäufer zu Münster, in: Die Wiedertäufer in Münster. Stadtmuseum Münster. Katalog der Eröffnungsausstellung …, (S. 244-262), Münster 5. Aufl. 1986.
    Im Prinzip geht es darin nur um einen einzigen Münzentypus, die sogenannten Wiedertäufertaler von 1534/35 bzw. deren zahlreiche Nachprägungen aus dem 17. Jahrhundert, die an Besucher der Stadt (z. B. beim Westfälischen Friedenskongress) offenbar als Souvenirs vertickt wurden. Künstlerisch sind diese Stücke natürlich nicht sehr ergiebig, da die bilderfeindlichen Täufer nur Schrift verwendeten. Aber als Zeugnisse einer hochinteressanten Epoche deutscher Geschichte ...
     
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  3. Muppetshow

    Muppetshow

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    Da ich als "Heimatsammler" Hildesheimischer Münzen ja nun schon seit einiger Zeit im auswärtigen Göttingen wohne, habe ich mir bei einer günstigen Gelegenheit diesen Katalog zugelegt:

    Schrock: Münzen der Stadt Göttingen, ausgegeben 1987.

    Die Prägetätigkeit dieses niedersächsischen Städtchens war nicht sonderlich groß und endete auch schon 1664 nach gut 300 Jahren Prägetätigkeit, weshalb Schrock unter Berücksichtigung aller Münzsorten und Jahrgänge nur auf 178 Nummern kommt. (Zum Vergleich listet Mehl für das Bistum Hildesheim bis zum Jahre 1435 alleine 323 Typen und Buck/ Bahrfeldt für die Stadt 571 Typen bis 1772 bzw. 255 Typen bis 1662 als Göttingen die Prägetätigkeit aufgab.
     
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  4. Leitwolf

    Leitwolf

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  5. Medaillenfreund

    Medaillenfreund

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    In meiner Bibliothek hat das neue Standardwerk für Hessen seinen Platz gefunden.

    "Typenkatalog Münzen u. Medaillen der hessischen Landgrafschaften von 1483 bis 1803/1806 von Horst Dieter Müller".

    An diesem Buch hat der Verfasser mehr als 20 Jahre gearbeitet und es wird ohne Zweifel DAS ZUKÜNFTIGE Zitierwerk für diesen Bereich und Schütz, Hoffmeister etc. komplett ablösen.
    Fast jeder Typ einschließlich vieler Varianten ist abgebildet, inklusive der Medaillen, es beinhaltet Konkordanzen zu den bisherigen Standardwerken sowie Vorkommmen, Standortnachweise etc.etc. etc.

    Dieses Werk setzt ohne Zweifel Maßstäbe für numismatische Literatur !

    Am Mittwoch, dem 9.10.2019 um 18 h wird das Buch im historischen Museum Frankfurt offiziell vorgestellt.
    Interessierte sind kurzfristig herzlich eingeladen !
     
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  6. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Vielen Dank für die Literaturempfehlung. Sofort runtergelden.
    Auf Seite 107 heisst es :
    " Die Süddeutschen fanden den Eichenkranzihrer Gulden (15/7 M.),ein traditionelles Freiheitssymbol,auf dem neuen Markstück (Abb.3 b). Psychologisch war die Reform so durch viele Bezügezum Althergebrachten flankiert "

    Und die Tradition desEichenkranzes reicht bis in die Antike:
     

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