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Wer weiß Rat bei sturem e-bay Verkäufer?

Dieses Thema im Forum "Münzauktionen im Internet" wurde erstellt von buddy, 7. Juni 2004.

  1. galaxy

    galaxy

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    Exzellentes Englisch! :D Aber Du hast Recht!

    Ich glaube, jeder von uns hat schon mal so eine, oder eine ähnliche Erfahrung gemacht und wir könnten mit solchen Stories die ganze Kategorie füllen.

    Tatsache ist: Diese Portoabzocke ist zu verurteilen, ja!
    Tatsache ist aber auch, da wird einfach mal munter drauf losgeboten ohne sich zu informieren und anschließend wird geheult!

    Rechtlich gesehen werden hier Verträge eingegangen, ohne die Bedingungen vorher zu kennen. Wahrscheinlich bestellt ihr auch Waschmaschinen ohne nach den Versandkosten zu fragen. Frei nach dem Motto: wird schon nicht so teuer sein; andere Händler nehmen ja auch nur xyz Euro für den Versand :rolleyes:
    Nichtmal die Bewertungen der Verkäufer seht ihr euch an, ich fass es nicht!!!

    Und zum Thema "fehlende Angaben"... Wie lang soll eine Artikelbeschreibung werden, wenn ich für jedes Land der Erde explizit die Versandkosten angeben müßte? Das Ganze dann noch in mehrfacher Ausfertigung: als normalem Brief, als Einschreiben, als Wertbrief, als Päckchen, als Paket...

    Es gibt aber im Angebot sowas wie diesen kleinen Link Erst informieren, dann kaufen (steht unter "Angaben zum Verkäufer") und dieser Link führt zu dieser Seite:

    http://pages.ebay.de/sicherheitsportal/sicher-kaufen.html

    Und da steht schwarz auf weiß:
    Lesen Sie die Angebotsbeschreibung
    Sehen Sie sich die Beschreibung des Artikels, die Versand- und Zahlungsbedingungen genau an. Ist Ihnen hierbei etwas unklar, sollten Sie sich mit dem Verkäufer in Verbindung setzen, bevor Sie ein Gebot abgeben oder den Artikel kaufen.


    So, jetzt hab ich auch mal einen Beitrag verfasst von dem man beim lesen müde wird :D
     
  2. siepie

    siepie

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    Galaxy, beim Lesen Deines Beitrages wurde ich lange nicht so müde, als beim Lesen so manch anderen Beitrages in diesem thread.

    Nichtsdestotrotz, Tatsache ist: Das ist pure Abzocke!

    $16 + $2,50 für Versicherung = $18,50 ist völlig utopisch.

    Ein Einschreiben (registered) aus den USA nach Deutschland kostet $9,20. Der Inhalt ist dabei versichert bis zu einem Betrag von $40, was den Gesamtwert aller 3 ersteigerten Artikel abdeckt.

    Buddy, weise den Verkäufer noch mal auf die korrekten Portogebühren hin, er denkt vielleicht, dass er Dich ausnehmen kann, weil Du die genauen Portogebühren von den USA nach Deutschland nicht kennst.
     
  3. Bukanier

    Bukanier

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    Das ist eine nützliche Information, Siepie. Könntest Du vielleicht überhaupt eine kurz zusammenfaßte Postgebührentabelle für USA --> Deutschland machen ?

    Es glaubt mir hier zwar keiner, aber folgendes Verfahren funktioniert immer:
    Wenn mir ein Gebührenabzocker eine unverschämte Portorechnung schickt, mache ich eine Gegenrechnung und sage ihm ganz klar, wie die Münzen verschickt werden sollen und was ich für die Versendung zahlen werde. Da wird nicht verhandelt, sondern er versendet entweder zu diesem Preis oder er kann sich seine Ware ans Knie nageln. Das ist die einzige Sprache, die diese Burschen verstehen. Die könnt Ihr nicht säuselnd überzeugen und über Euren akademischen Rechtsdisput feixen die sich einen.

    Etwas anderes ist es, wenn eine Firma ganz klar und eindeutig - und nicht etwa versteckt - darauf hinweist, wieviel der Versand kostet und daß Bestellungen nicht zusammengelegt werden. Es gibt Versender, die alles so hochautomatisiert von einem Computer erledigen lassen, daß sich für sie nichts anderes rechnet. Das muß ich hinnehmen; ich kann ja vorher ausrechnen, ob das Angebot trotzdem günstig für mich ist.

    Diskutiert und philosophiert, soviel Ihr wollt - ich bleibe bei meiner bewährten Methode. Der hier betrachtete Betrüger-Versender kommt im Amerika doch nie durch mit seiner Methode. Wahrscheinlich wendet er sie nur bei Deutschen an, weil die mit dem Wort "Gesetz" und "Vertrag" so schön einfach einzuschüchtern sind.


    Wo ist Imbiß-Rudi ? Sein Spruch paßt doch wunderbar hierher.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Juni 2004
  4. kkaefer

    kkaefer

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    @galaxy,

    erstmal Glückwunsch zu Beitrag 1.500 ! Leider trifft er jetzt auch einmal bei mir zu (obwohl ich xbayer seit 1812 bin...): Vorschnelles Bieten auf vermeintliches Schnäppchen. Resultat Artikelpreis 8 Dollar, Porto(wunsch!) 15 Dollar :eek: . hegele würde sagen "Gier frisst Hirn!" und hätte damit Recht.

    Ich werde in diesem Extrefall die Methode "Gegenrechnung der Portokosten" probieren, obwohl ich sonst auch Nachverhandlungen zu Portokosten ablehne.

    Viele Grüße,
    kkaefer
     
  5. kkaefer

    kkaefer

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    Ja, an einer solchen Übersicht wäre ich auch sehr interessiert.

    Es gibt allerdings auch einen offiziellen Porto-Kalkulator im Netz:

    http://ircalc.usps.gov/

    Allerdings sollten einen da Größen wie pound, ounce, inch, ... nicht schrecken, zudem habe ich dort die Option "Einschreiben" nicht gefunden.

    Viele Grüße,
    kkaefer
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Juni 2004
  6. poerings

    poerings

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    Jetzt lies doch mal, was wir schreiben, nicht was du glaubst, was wir geschrieben hätten. Ich halte es nicht für selbstverständlich. Es ist nur so, dass man nicht darum herumkommt, wenn man sich dazu vor Abschluss des Kaufs nicht geeinigt hat, und die andere Seite sich nach Abschluss des Kaufs nicht mehr einigen will, zumindest rechtlich, jedenfalls nach deutschem Recht, nicht.

    Nee, das ist noch anders. Wenn ein amerikanischer Anwalt vor einem amerikanischen Gericht Klage erhebt, mag der Verkäufer zwar ziemlich schnell Recht bekommen, aber davon bekommt er immer noch kein Geld, solange der Käufer sich nicht entschließt, in die USA umzuziehen. Um zügig zum Erfolg zu kommen, müsste der Verkäufer den Käufer schon in Deutschland verklagen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Juni 2004
  7. Bukanier

    Bukanier

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    Nachverhandlungen sind etwas anderes. So etwas mache ich grundsätzlich auch nicht.

    Es war doch schon sehr gut gesagt: Hier wurde ein Vertragsbestandteil offengelassen, der in 99% aller vergleichbaren Ebay-Fälle leicht und im Einvernehmen zwischen Käufer und Verkäufer geregelt wird.

    Wir sind uns doch in der Einschätzung einig, daß hier ein böswilliger Versuch vorliegt, einen arglosen Käufer über den Tisch zu ziehen. Bei so etwas gibt es Kontra ohne langes Gerede.
     
  8. buddy

    buddy

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    Du bist nicht allein . . . . .

    Es tut gut, mit welchem Interesse hier pro und kontra diskutiert wird und ich bin sehr dankbar für die vielen Empfehlungen aber auch für die sachliche Kritik.
    Jetzt wird mir auch aus den U.S.A. Hilfe angeboten.

    Eine Woche bevor ich diese drei Ersttagskuverts ersteigert habe, hatte ich ebenfalls Ersttagskuverts bei einem andern US e-Bayer (Jim) ersteigert und ihm über seinen seltsamen Landsmann berichtet. Kaum zu glauben, der e-Bayer (Pat), von dem die 12 negativen Bewertungen stammen ist ein Bekannter von Jim.
    So hat Jim mir geraten mich bei Pat zu melden, da er mir helfen könnte.
    Pat ist bereit zu helfen und hat mir eine ellenlange e-mail geschickt.
    Zuerst seine Story mit dem „sturen e-Bayer“ und dann Ratschläge und Hinweise wie dem beizukommen wäre.
    Für einfache Konversation langen meine Englischkenntnisse aus aber hierbei komme ich doch ins Schleudern. Ich versuchte es mit einem Übersetzungsprogramm (Babel Fish-Übersetzung) aber es kommt ein wirres Zeug dabei heraus.
    Ich glaube es würde den Rahmen sprengen es hier zu posten, oder? (ca. 1 ½ DIN-A4 Seiten)
    Wäre aber jemand bereit den Brief zu übersetzen?
    Eine kleine Aufmerksamkeit wäre es mir wert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Juni 2004
  9. poerings

    poerings

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    Na klar. Schick's hierher: g.poerings@gmx.de
     
  10. Bukanier

    Bukanier

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    Ach Baddi, mach Dir doch das Leben nicht so schwer. Solche kleinen Bescheißer werden mit 2 Sätzen abgekocht.

    Wenn Du bei jedem, der einen plumpen Schwindel versucht, so aufgescheucht reagierst, wirst Du nicht viel Freude an Ibeh haben.
     
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