Zahlkraft von Gold

Raphael

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...Ich sage euch, wie ich das machen werde:

Wenn abzusehen ist, daß ich altersbedingt verkaufen will, ziehe ich für ein oder zwei jahre in ein Land indem es derlei Horrorsteuern nicht gibt und verkaufe meine Vermögenswerte dort. Und zahle für dieses Jahr auch meine Steuern dort. Und lässt es sich dort gut leben, bleibe ich vielleicht sogar länger da.
Wenn es alle so machen? ;)
 
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Oder, um auch bei der Realität zu bleiben, eine andere Situation:

Ich habe ein kleines Unternehmen.

Löhne, Steuern und Kosten fressen mich auf, die Gewinne gehen gegen NUll.
Meine Mitarbeiter nennen mich einen Ausbeuter, die Nachbarn und Freunde sind neidisch auf mich, weil ich ja sovoel verdiene und Kohle mache.

Meine Frau sorgt sich jeden Monat darum, ob es für den nächsten noch reicht.

Es ist keine Aussicht auf Besserung in Sicht.

endlich jemand gleichgesinntes ich habe ein handwerksunternehmen gehe jetzt ins 4. jahr und ich muß dir recht geben alle halten sie immer die hand auf egal ob was da ist oder nicht. dieses jahr war war zwr gigantisch aber dafür das ich fast 5 monate anfang des jahres nix zu tun hatte galt es erstmal die lücke zu stopfen. das mit den nachbern ist immer das selbe wenn man sich mal was aus der reihe leistet heist es direkt der muß geld verdiet haben, aber das ich von morgens bis abends mo.- sa. und sonntag im büro sitze das sieht keiner. aber egal solange es geht ist es schon gut. wir wollen uns ja auch nicht beschweren.

mfg
 
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@ midnight_blue, Du solltest mal Deine Shift Taste reparieren lassen.
Für ein Handwerksunternehmen sieht das nicht gut aus.
Meine Kunden würden da nicht mehr zu mir kommen. :mad:
 
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Den wahren Wert des Goldes hat Sonja richtig erkannt:

Meines Erachtens ja: gemessen an der umlaufenden Geldmenge ist Gold relativ gesehen viel zu billig ( aus monetärer Sicht) Da es aber kein Geld mehr ist, ist es nicht mehr so viel wert wie früher, als es noch Geld war bzw das Geld noch goldgedeckt war.

Das ist ja gerade der springende Punkt für die Beurteilung des zukünftigen Wertes des Goldes: wird es wieder einmal für die Währungsdeckung hinzugezogen oder nicht. Wenn wir das mit Bestimmtheit wüßten, wäre der Goldwert entweder viel höher oder eben nicht :D
Gold ist -rückwirkend betrachtet- heute noch sopttbillig zu haben, falls es zukünftig für Währungszwecke benötigt würde.

Wenn jeder nur noch gedecktes Geld mit fixem Warenwert (hier Gold- oder Silberwert) akzeptiert, dann wird das als Wertmesser vereinbarte Metall / Material / Gut alleine schon aufgrund seiner Verwendung als Wertmesser einen ungemein begehrten Status und damit einen aus heutiger Sicht unvorstellbar hohen Wert erhalten.

Und gewiss: auf ein solches Szenario und damit verbundene außerordentliche Einmalprofite in einem Umfeld, in dem viele andere alles verloren haben werden, kann man auch spekulieren. Jedoch sollte man sich bewusst sein, daß dessen Eintrittswahrscheinlichkeit ehr gering sein dürfte. Da müsste schon noch sehr viel passieren, damit es dazu kommt.

Und auch wenn wir eine solche Zeit nicht mehr erleben werden wird Gold dennoch aller Voraussicht nach langfristig seinen Wert ungefähr behalten. Es wird aufgrund seiner unmöglichen beliebigen Inflationierbarkeit stets Wertaufbewahrungsmittel sein. Und seine Wertaufbewahrungsfunktion wird um so gefragter sein, je schneller unser ungedecktes Geld inflationiert und damit zeitverzögert auch entwertet werden wird. Weswegen ich nicht glaube, daß der Wert des Goldes stark fallen würde, selbst wenn man wüsste, daß es in erlebbarer Zeit nicht mehr als Währungsmetall dienen würde. Es gibt schließlich weltweit weniger als 30 Gramm Gold je Erdenbürger......

Auch muss man sich vergegenwärtigen, daß auf einen Menschen der eine Unze Gold sein Eigen nennt und sie physisch besitzt 78 weitere physisch nicht existente Unzen Gold (In Form von Goldzertifikaten, Goldkonten und sonstigen Derivaten) kommen, von denen andere Menschen annehmen könnten, sie gehören ihnen. Und das im Regelfall auch fest glauben dürften.

D.h.: Gold ist derzeit auch noch deswegen relativ preiswert, weil der Großteil der Goldnachfrage, also die Nachfrage der das meist nicht wissenden Spekulanten und Investoren in Anlageinstrumente wandert, die nicht goldgedeckt sind, sondern lediglich und unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf eine Geldzahlung darstellen.
 
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