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Zukünftige Euroländer - Gibt es was neues?

Dieses Thema im Forum "Euromünzen" wurde erstellt von oletess, 2. Juli 2009.

  1. jannys33

    jannys33 Registered User

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    1. das ist schön für dich leider nicht überall so,
    2. ich muss ja auch keine DKK überweisen;) ich schicke euro´s los und DDK kommen an, alles ohne Gebühren,
    3. ist mir noch nicht aufgefallen, schein also nicht so dramatisch zu sein.

    Doch die gibt es sehr wohl, ist nur für manche schwer zu erkennen.

    Die Idee eines geeinten, friedlichen und freihen Europas mit einer eigenen Währung finde ich Super, aber die Umsetzung ist ................
     
  2. chrisild

    chrisild Sammler :)

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    Wenn die Währung eines Landes an die eines anderen gekoppelt ist (im Fall EUR-DKK ist das bilateral, mit einer maximalen Bandbreite von, wie erwähnt, gerade mal gut zwei Prozent), dann ist diese Währung eben nicht ganz so "unabhängig".

    Natürlich kann man diese Kopplung wieder rückgängig machen. Aber auch die Euro-Einführung in einem Land ist ja, wie wir in diesen Wochen ständig zu hören bekommen, beileibe nicht irreversibel. Insofern ist Dänemark de facto im Euro-Boot. Und nein, der Kurs, der in DK von Touristen verlangt wird, entspricht in aller Regel nicht dem offiziellen Wechselkurs. Aber das war in Vor-Euro-Zeiten ja z.B. auch zwischen DE und NL so ... oder heute noch zwischen DK und SE.

    Tschüs,
    Christian
     
  3. Trash

    Trash

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  4. numisfreund

    numisfreund Moderator Mitarbeiter

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  5. lorry62

    lorry62

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  6. Schneeflocke78

    Schneeflocke78

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    Immer rein mit den Ländern in eine kränkelnde Währungsunion.

    Für mich unfassbar.

    Gern vergrößern, aber erst, wenn der Sauhaufen aufgeräumt ist und auch tatsächlich funktioniert.
     
  7. chrisild

    chrisild Sammler :)

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    Begriffe wie "Sauhaufen" halte ich für unpassend, um's mal vorsichtig auszudrücken. Grundsätzlich ist es so, dass jedes EU-Land, das (bzw. dessen Währung) die Euro-Konvergenzkriterien erfüllt, auch Mitglied der Währungsunion wird. Zu diesen Kriterien gehören eben auch mindestens zwei "stabile" Jahre im Wechselkursmechanismus, und um die Aufnahme in diesen WKM-II geht es im Falle Kroatiens.

    Klar, es gibt einige Mitgliedstaaten, die kein Interesse am Euro haben, und die sollte man (s. Polen, Schweden oder Ungarn) auch tunlichst außen vor lassen. Aber einem Land, das seine Währung in den Wechselkursmechanismus führen will, diesen Schritt von vornherein verweigern zu wollen, ist wohl kaum der richtige Weg. Zwar würde ich mir wünschen, dass es in der Europäischen Union etwa in puncto Eurozonenbudget und ESM/Rettungsfonds bald zu einer tragfähigen Einigung kommt. Aber da gibt es nach wie vor im Rat, sprich in den Mitgliedstaaten, recht unterschiedliche Ansichten ...

    Tschüs,
    Christian
     
  8. Schneeflocke78

    Schneeflocke78

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    Sicher könnte man es mit lieben, netten und weichgespühlten Worten umschreiben. Wollte ich aber nicht.

    Ebenso möchte ich keinem Land etwas verbieten.

    Aber es ist nun mal Fakt dass der Euro massiv kränkelt und ein Zusammenspiel der unterschiedlichen Volkswirtschaften wohl nie in den Griff bekommen zu sein wird.

    Es sind unsere Milliarden, Geld eines jeden Einzelnen, welches Jahr für Jahr vernichtet wird.

    Aber so sind wir halt, wir Deutschen, uns kann man alles erzählen, vom klimatischen Weltuntergang der kurz bevor steht, über die deutsche CO2 Steuer die das Weltklima rettet, bis zu unseren ersparten Milliarden, die dazu auch noch die EU retten werden.

    Ja ja.:lachtot:
     
  9. lorry62

    lorry62

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    Das liegt aber auch an einem "Geburtsfehler" des Euro:
    bei den Volkswirtschaften, die eine eigene Währung haben (USA, Japan, Großbritannien etc.) gibt es eine Zentralbank, die ihre Geldpolitik an der jeweiligen Volkswirtschaft und der dazu gehörenden Währung orientieren kann.
    Das geht beim Euro aber nicht, weil die EZB zwar auch geldpolitisch tätig werden kann, aber hier noch die jeweiligen Zentralbanken der einzelnen Staaten im Spiel sind. Wäre evtl. vergleichbar, als wenn die deutschen Landeszentralbanken zu DM-Zeiten eine selbständige Geldpolitik neben der Bundesbank hätten machen können/dürfen.
     
    chrisild gefällt das.
  10. Schneeflocke78

    Schneeflocke78

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    Ich verstehe nicht, wie man etwas gut finden kann, was den Leuten das Geld aus der Tasche zieht

    Ich sage nur Negativzinsen. Diese sind nun näher als man im verträumten Deutschland wahrhaben möchte.

    Schon allein das ist ein Grund, den Euro als gescheitert anzusehen.

    Aber scheinbar schlucken die Leute im Land alles und es geht ihnen noch zu gut.
     
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